Organisiert wurde diese Veranstaltung von der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Doch Jörg Hildebrandt las nicht nur aus seinem Buch, sondern beantwortete die Fragen der Gäste. Er wurde dabei unterstützt von der Landtagsabgeordneten Barbara Hackenschmidt (SPD), die als Nachfolgerin Regine Hildebrandts in deren Wahlkreis unterwegs ist.

Jörg Hildebrandt schilderte das Leben seiner Frau von der Geburt bis hin zu deren Tod. Beide kannten sich bereits aus dem Sandkasten, da sie direkte Nachbarn in der Bernauer Straße in Berlin waren. Überraschend fand Jörg Hildebrandt nach dem Tod seiner Frau Tagebücher und Schulaufsätze aus der Zeit des Mauerbaus, die er in seine Arbeit am Buch einfließen ließ.

"Sehr schwierig war es, private Fotos von ihr zu finden, da Regine als Hobbyfotografin immer selbst den Apparat in den Händen hielt.", erzählte Jörg Hildebrandt. Ihm ginge es bei den Lesungen nicht um den Verkauf seiner Bücher, sondern um seine Frau Regine und das Teilen von Erinnerungen mit Menschen, die sie als Person und Politikerin achten. Nach der Lesung konnten die Gäste das Buch erwerben und noch vor Ort von Jörg Hildebrandt signieren lassen. Außerdem hatten die Gastgeber mit belegten Broten und Getränken für das Wohl der Zuhörer gesorgt.