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| 09:09 Uhr

Bilanz
Erfolgreiches Jahr für Commerzbank-Filialen in Herzberg und Bad Liebenwerda

Herzberg/Bad Liebenwerda. Neukundengewinnung und steigendes Kreditgeschäft sind zwei der Belege dafür. Von Sylvia Kunze

Die Commerzbank-Filialen in Herzberg und Bad Liebenwerda blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück. So formuliert es Filialdirektor Andro Linke. Er belegt das unter anderem mit einer stetig steigenden Zahl an Privat- und Unternehmerkunden. Inzwischen zähle man 5150 Kunden in beiden Filialen. Linke bilanziert die erfolgreiche Wachstumsstrategie der Bank: „Ein Grund  dafür ist nach wie vor unser kostenloses Girokonto mit Startguthaben. Das bieten wir auch weiter an.“

Als weiteren Beleg der positiven Entwicklung führt Linke die ausgeweitete Kreditvergabe an. Insbesondere Ratenkredite seien stark nachgefragt. Die Kunden der Bank profitieren von guten Konditionen und schneller Entscheidungen, „bei wenigen Unterlagen, die bei der Beantragung nötig sind“, so Linke. Unterm Strich stehe letztlich allein im vergangenen Jahr ein Neukreditvolumen von 1,2 Millionen Euro. Es lasse das Gesamtkreditvolumen der beiden Commerzbank-Filialen in Herzberg und Bad Liebenwerda Ende 2018 auf 12 Millionen Euro anwachsen.

Auf der Haben-Seite der Sparer stehen dagegen 31 Millionen Euro Einlagen. Was zeigt: Der Hang zum Sparbuch hält an, „obwohl die Spareinlagen fast unverzinst auf den Konten liegen und die Menschen damit weiter Geld verschenken“, resümiert Andro Linke. Der Sparer hoffe weiter auf bessere Zeiten und lasse die Finger von Anlagegeschäften. Dabei steht für den Filialdirektor fest: „Wer Vermögen langfristig erhalten will, muss anlegen oder investieren, anstatt zu sparen.“

Sein Angebot: In den Filialen werde umfassend beraten, wie man sein Geld sicher für sich arbeiten lassen könne. „Die Aufgabe unserer Mitarbeiter ist es dabei, für jeden die passende Lösung zu finden“, sagt Linke und verspricht: „Selbst beim Verwalten der Anlagefonds stehen wir, wenn gewünscht, zur Seite.“

Auch deshalb seien die Präsenz vor Ort und die Strategie der Bank, keine Filialen zu schließen, immens wichtig. In jeder Filiale könnten die Kunden auf ein Paket an Serviceleistungen sowie eine komplexe Beratung zurückgreifen. „Wir sehen das Online-Bankgeschäft nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung unseres Angebots“, betont Linke. Insgesamt, so die Erfahrungen bei der Commerzbank, führen die digitalen Angebote sogar zu einem steigenden Kontakt zwischen Kunden und Bank. Darauf reagiere man und arbeite an ständigen Verbesserungen.

Neben den Privatkunden ist es das Geschäft mit Selbstständigen, Freiberuflern und Unternehmen, was die Commerzbank auf solide Beine stellt. „Wir haben 2018 insgesamt neues Geschäft von 1,5 Millionen Euro generiert. Damit betrug das Geschäftsvolumen im Bereich der 530 Unternehmerkunden, darunter 27 neue, in den Filialen Herzberg und Bad Liebenwerda am Jahresende knapp neun Millionen Euro. Mit neuen digitalen Angeboten wie der Liquiditätsprognose ,Cash Radar’ und einer Plattform zur Vermittlung von Nachfolgern wollen wir weiter Kunden der Wettbewerber überzeugen“, lässt sich Andro Linke in die Karten blicken.

Um all den Aufgaben gerecht werden zu können, ist eins vonnöten: qualifiziertes Personal. „Wir suchen sowohl Azubis als auch Mitarbeiter“, macht Linke deutlich, dass an der personellen Basis des Unternehmens stetig weitergearbeitet wird.