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| 16:13 Uhr

Entwarnung für Mensch und Natur
Keine PFC-Belastung des „Air Force Beach“ festgestellt

Brandis. Ein Kurzgutachten lieferte keine Anhaltspunkte für schädigende Einflüsse auf den Badesee in Brandis.

Die am 17. April von Elbe-Elster-Landrat Christian Heinrich-Jaschinski in Auftrag gegebene Beprobung des Oberflächenwassers des Badesees „Air-Force-Beach“ in Brandis auf eventuelle PFC-Belastung mit Perfluoroctansulfonsäure liegt jetzt im Ergebnis vor, informiert Kreissprecher Torsten Hoffgaard. „Nach Durchsicht der Ergebnisse konnten im Oberflächenwasser keine PFC-Belastungen festgestellt werden. Auch die anderen mit untersuchten Parameter, wie der pH-Wert, die elektrische Leitfähigkeit, das Redoxpotential sowie der Sauerstoffgehalt wiesen keine Auffälligkeiten auf. Mit anderen Worten: Es gibt aktuell keine schädigenden Einflüsse des Badesees im Oberflächenwasser durch PFC“, sagt Christian Heinrich-Jaschinski.

Nach einem Bericht des ARD-Magazins „report München“ (16. April 2019) war es beim Landkreis zu einzelnen Anfragen zum Einsatz eines Löschschaums bei der Bundeswehr auf dem Fliegerhorst in Holzdorf gekommen. Damit verbunden war die Sorge, dass von der durch die Bundeswehr bis 2007 eingesetzten PFC-Substanz eine Gefahr für Mensch und Umwelt ausgeht.

Um mögliche Gefahren für die Bürger auszuschließen, wurde durch den Landrat vorsorglich am 17. April eine Beprobung des Oberflächenwassers des Badesees „Air Force Beach“ in Auftrag gegeben. Darüber hinaus wird durch die Bundeswehr eine Detailuntersuchung im Rahmen des dreiphasigen Altlastenprogramms der Bundeswehr (Phase II), in enger Zusammenarbeit mit der Unteren Wasser-, Abfallwirtschafts- und Bodenschutzbehörde des Landkreises Elbe-Elster, auf dem Gelände des Flugplatzes vorgenommen, deren Ergebnisse noch nicht vorliegen.

(pm/blu)