Voigt hat zu der Antwort auf der Internetseite der Initiative "Herzberg zählt" ( www.herzbergzaehlt.de ) Stellung genommen.

Er hatte weiterhin nach den Investitionen an den kreislichen Gymnasien in den vergangenen Jahren gefragt. Roland Neumann legte entsprechende Zahlen vor. Daraus geht hervor, dass in das Gymnasium Elsterwerda von 2000 bis 2014 rund 2,24 Millionen und im gleichen Zeitraum 5,78 Millionen Euro in das Gymnasium Finsterwalde investiert wurden. Die Investitionen in das Herzberger Gymnasium schlagen mit knapp 0,27 Millionen Euro zu Buche. "In den letzten fünf Jahren wurden nicht mehr als knapp 8500 Euro in die Gebäude des Philipp-Melanchthon-Gymnasiums gesteckt. In Anbetracht der Größe der Gebäude ist das nicht mal der buchstäbliche Tropfen auf den heißen Stein. Basierend auf diesen Zahlen relativiert sich aus unserer Sicht das Hauptargument der Umzugsbefürworter, dass die Lernbedingungen am jetzigen Standort nicht mehr zeitgemäß sind, deutlich. Nicht der Standort ist für die Lernbedingungen verantwortlich, sondern der aus dem Zahlenwerk herleitbare Sanierungsstau in den Gebäuden. Es wird ein schweres Stück Arbeit, die Kreistagsmitglieder vom Verbleib des Gymnasiums am historischen Standort zu überzeugen", so Christian Voigt in der Stellungnahme auf der Homepage.