Seit Mai 2012 ist daran intensiv gearbeitet worden. Kreisstadt-Bürgermeister Michael Oecknigk (CDU) zeigte sich in der jüngsten Sitzung der Stadtverordneten erfreut: "Das Bürgerzentrum ist mit dem Geld der Bürger gebaut worden. Ihnen soll es zugute kommen." Besonders den Vereinen, die es auch angesichts der demografischen Entwicklung in Zukunft nicht einfacher haben werden, solle damit entgegen gekommen werden. Alle im Vereinsverzeichnis der Stadt eingetragenen Vereine, Verbände und sonstige Organisationen zahlen für die nichtkommerzielle Nutzung der Räume - außer dem Festsaal - 2,50 Euro je angefangener Zeitstunde. Im Sinne der Kultur- und Vereinsförderung sei das sehr vernünftig. Eine Zahlungsbefreiung besteht für städtische Veranstaltungen und alle Veranstaltungen der Kitas und Schulen der Stadt Herzberg sowie der Kreismusikschule "Gebrüder Graun". Auf die Frage von Sandra Nauck (SPD), warum eine Vergabe für private Veranstaltungen und Feiern nicht vorgesehen ist, stellte das Stadtoberhaupt klar: "Wir möchten der heimischen Gastronomie nicht das Wasser abgraben."