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| 15:50 Uhr

Feuerwehr-Einsatz im Elbe-Elster-Kreis
Waldbrand entlang der Bahnstrecke bei Falkenberg

Falkenberg. Mehrere Stunden waren Feuerwehrleute in der Nacht zum Dienstag zwischen Bad Liebenwerda und Falkenberg/Elster erneut im Einsatz. Bereits in der Nacht zuvor musste ein Feuer gelöscht werden.

Mit insgesamt zehn Fahrzeugen und dazugehörigen Einsatzkräften waren die Feuerwehren von Falkenberg und Uebigau-Wahrenbrück in der Nacht zum 23. Juli ausgerückt.

Anlass war ein Waldbrand, der um 2.30 Uhr durch die Deutsche Bahn der Kreisleitstelle gemeldet wurde.

Nachdem Kameraden aus beiden Städten schon in der Nacht zuvor in dem Gebiet zwischen Schmerkendorf und Beiersdorf fünf verschiedene Brandherde, darunter ein 300 Festmeter fassender Holzstapel im Vollbrand, bekämpfen mussten, waren sie in der Nacht zum Dienstag noch mehr gefordert. „Es waren insgesamt 17 Einsatzstellen“, berichtet der Falkenberger Stadtbrandmeister Sören Diecke. Fast alle befanden sich auf Ödlandflächen, aber der Holzstapel durfte auch diesmal nicht fehlen.

„Zum Glück war der Brand daran erst im Entstehen“, sagt Diecke, nachdem der Vollbrand in der Nacht zuvor einen stundenlangen Einsatz nach sich gezogen hatte. Diesmal hatte man die Feuer wenigstens schon nach vier Stunden alle gelöscht.

Erneut sei ein Hubschrauber der Polizei mit einer Wärmebildkamera an Bord zum Einsatz gekommen, so Diecke, der wie alle anderen Kameraden hofft, dass man den oder die Brandstifter schnell aufgreifen wird. Dass es sich bei den Feuern um Brandstiftung handelt, daran zweifelt jedenfalls keiner der Feuerwehrleute. Erst recht nicht mehr nach dieser zweiten Einsatznacht in Folge.

(sk/fh)