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| 02:35 Uhr

Elbe-Elster-Landrat übergibt Staffelstab in Energieregion

Herzberg. Turnusgemäß übernimmt Stephan Loge (SPD), Landrat im Landkreis Dahme-Spreewald, die Sprecherfunktion der Energieregion Lausitz im Jahr 2014. Wie die Pressestelle der Kreisverwaltung informiert, wertet Elbe-Elster-Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (CDU), Sprecher der Energieregion Lausitz im Jahr 2013, die zurückliegenden Monate als sehr arbeitsintensiv. red/gb

"Gemeinsam mit der Geschäftsstelle der Energieregion Lausitz, der Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH, haben wir uns mit der Kompetenzfeldanalyse strategisch neu ausgerichtet und uns auf die sinkenden Mittel aus Brüssel vorbereitet. Wir haben mit einer umfangreichen Ansprache von Unternehmen, Wissenschaftlern, Kommunen, Verbänden, Politikern und weiteren Entscheidungsträgern den Weg bereitet, Probleme klar zu umreißen und Lösungsansätze aufzuzeigen, um uns den Herausforderungen der Zukunft zu stellen", so Heinrich-Jaschinski.

Gemeinsam für Verkehrswege

Als Beispiel führt er den Bundesverkehrswegeplan 2015 an. Dazu sei gleich zu Jahresbeginn eine Stellungnahme mit einer Liste von wichtigen Infrastrukturprojekten in der Energieregion Lausitz erarbeitet und beim Landesministerium eingereicht worden. Und dies mit Erfolg, denn alle empfohlenen Projekte seien vom Land übernommen worden und stünden nun auf dem Prüfstand des Bundesministeriums.

"Mit der Kompetenzfeldanalyse haben wir die Basis für die künftige strategische Aufstellung der Energieregion Lausitz erarbeitet", resümiert der Landrat weiter. Die Analyse zeige auf, wo Stärken der Region liegen und welche Kompetenzen weiter ausgebaut und genutzt werden sollten. "Mit den regionalen Akteuren wollen wir gemeinsam den Zukunftsdialog lebendig halten. Angestrebt wird eine schrittweise Profilierung der Energieregion entlang von Leitthemen", unterstreicht Heinrich-Jaschinski.

Direkter Draht nach Brüssel

Als einen Blick in die Zukunft wertet er den Austausch von Vertretern aus den Regionalen Wachstumskernen und den Wirtschaftsfördergesellschaften der Energieregion mit Vertretern der Generaldirektionen der Europäischen Kommission im Oktober in Brüssel. Hier sei über Schwerpunktthemen in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Energie, Infrastruktur und Arbeitsmarkt gesprochen worden. "Die zunehmende Bedeutung europäischer Entscheidungen auf die Arbeit innerhalb der Energieregion Lausitz ist eine wesentliche Triebfeder, warum wir die Verzahnung enger gestalten wollen. Dies geschieht auch vor dem Hintergrund der sinkenden Zuweisungen aus Brüssel. Gute Zugänge zu den einzelnen Generaldirektionen werden entscheidend sein, in den kommenden Jahren direkt von den europäischen Programm in der Region zu profitieren", blickt Christian Heinrich-Jaschinski voraus. Mit dem internationalen Kongress "Speichertechnologien - Herausforderung und Chance der Energiewende" innerhalb des neuen Messekonzeptes der Zukunftstechnologietage in Cottbus sei eine Plattform geschaffen worden, um sich über konkrete Lösungsansätze im Kompetenzfeld Energie auszutauschen.