Der Rechtsstreit der Stadt Herzberg mit einer Dachbaufirma zu den Deckenschäden in der Elsterlandhalle ist noch immer nicht beendet. Ein Termin dazu vor dem Landgericht Cottbus am 16. Dezember wurde abgesagt, teilt Herzbergs Bauamtsleiter Rüdiger Bader mit.
Abgesehen davon, dass die Halle wegen der Corona-Pandemie derzeit komplett geschlossen ist, könnte sie nur eingeschränkt genutzt werden. So ist Fußballspielen schon seit fast drei Jahren nicht möglich. Grund: Die Unterdecke darf keiner Belastung ausgesetzt werden. Hallenfußballturniere sind tabu, Sportvereine müssen in andere Hallen ausweichen.

2017 Wasserschaden an der Decke

2017 wurde das undichte Dach der Sporthalle aufwendig saniert. Dabei ist es bei einem Starkregen zu einem Wasserschaden an der unter dem Dach hängenden Decke gekommen. Ein Gutachter hatte Probleme an der Decke festgestellt. Daraufhin hat die Stadt die Halle im Mai 2018 geschlossen.
Tragfähigkeit der Decke muss nach Wasserschaden geprüft werden Herzbergs Bürgermeister sperrt die Elsterlandhalle

Herzberg

Drei Wochen später wurde sie wieder geöffnet, allerdings mit eingeschränkter Nutzung – ohne Fußbälle, die an die Decke geschossen werden könnten.

Warten auf Gerichtstermin

Die Stadt hat überprüfen lassen, ob Schadersatzforderungen gegenüber der Dachbaufirma geltend gemacht werden können. Mehrere Gutachten seien im Rahmen eines Beweissicherungsverfahrens angefordert worden, so der Bauamtsleiter. Die Hoffnung, das Problem vor Jahresfrist endlich zu klären, hat sich nicht erfüllt. Die Stadt wartet auf den nächsten Gerichtstermin.