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| 15:04 Uhr

Aut 300 Kilometern
Eine „Fürstliche Route“ für Motorradtouristen

Zabeltitz. Tour greift das Thema „Die Fürstenstraße der Wettiner“ auf. Die Strecke führt zu großen Teilen durch Elbe-Elster.

Eine neue Motorrad-Route unter dem Namen „Fürstliche Route“ soll Motorradtouristen in das Gebiet zwischen Dresden und den Spreewald locken. Auch Gastronomen und Hoteliers entlang der Route möchten die Organisatoren für das Projekt begeistern. Deshalb fand vor wenigen Tagen ein Workshop rund um das ADAC-Siegel „motorradfreundlicher Betrieb“ in der Parkschänke Zabeltitz statt.

20 interessierte Unternehmer beiderseits der Landesgrenze erhielten Einblick in das grenzübergreifende Projekt. Tina Müller von der Saxonia Fördergesellschaft und Thomas Kubin vom ADAC Sachsen gaben Hinweise für eine erfolgreiche Auszeichnung, um Motorradfahrer als Gäste zu gewinnen. „Das rege Interesse der Leistungsträger zeigt, dass die Fürstliche Route eine zusätzliche Einnahmequelle für Gastronomen und Hoteliers werden kann, wenn die Voraussetzungen dafür geschaffen werden. Wir freuen uns, wenn das Projekt dazu beiträgt und Gäste in unsere Region holt“, sagte Thilo Richter, Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Elbe-Elster, nach dem Workshop.

Die Fürstliche Route greift das Thema „Die Fürstenstraße der Wettiner“ auf und soll zum Jahresende 2018 in die Vermarktung gehen. Momentan befindet sich die Route in der Testphase und soll in zwei Etappen die 300 Kilometer lange Strecke von Meißen über Mühlberg/Elbe, Großenhain und Ortrand weiter nach Bad Liebenwerda, Herzberg und Doberlug-Kirchhain bis nach Fürstlich Drehna umfassen.

Initiatoren der Route sind die Lokalen Aktionsgruppen Elbe-Elster (Brandenburg) sowie Elbe-Röder-Dreieck und Dresdner Heidebogen (beide Sachsen). Das Projekt wird unterstützt aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes.

(pm/blu)