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"Ein Funken Hoffnung" für den Advent

Die Falkenberger "Tanzmäuse" sind in Weihnachtsvorfreude. Sie studieren das neue Stück "Ein Funken Hoffnung" ein. Startschuss war im Sommer mit Fotoaufnahmen für die Ankündigungsplakate.
Die Falkenberger "Tanzmäuse" sind in Weihnachtsvorfreude. Sie studieren das neue Stück "Ein Funken Hoffnung" ein. Startschuss war im Sommer mit Fotoaufnahmen für die Ankündigungsplakate. FOTO: Stefan Werner
Falkenberg. Bei den Falkenberger Tanzmäusen laufen die Vorbereitungen für das neue Familienmusical "Ein Funken Hoffnung" auf Hochtouren. Aber auch ein kleines Märchen, diesmal "Hänsel und Gretel", ist in Arbeit. Beide Stücke sollen im Advent wieder Hunderte Zuschauer begeistern. Sylvia Kunze

Das Jahr 1847 - viele Europäer wandern nach Amerika aus, um dort ihr Glück zu suchen. Auch Kris Kringel folgt diesem Ruf und kehrt seiner Heimat den Rücken. Schon kurz nach seiner Ankunft lernt er die kleine Amelie kennen, die ganz allein auf sich gestellt in dem fremden Land seine Hilfe sucht. Gemeinsam mit ihr folgt er dem Ruf des Goldes und bricht in den Westen auf. Begleitet werden die beiden von Twinkle, dem unglücklichen und mürrischen Schutzengel. Dieser zeichnet sich nicht gerade durch Engagement und Liebenswürdigkeit aus, hat er doch die Hoffnung auf echte Engelsflügel längst aufgegeben.

Ob sich ihre Wünsche erfüllen werden und welche Rolle dabei Santa Claus und seine Elfen spielen, das soll noch nicht verraten werden - erst in den öffentlichen Veranstaltungen der "Tanzmäuse" im Advent, bei denen sie das neue Familienmusical "Ein Funken Hoffnung" vorstellen.

Fantasievolle Geschichte

Versprochen wird von ihnen eine fantasievolle Geschichte, wunderschöne originelle Kostüme, abwechslungsreiche Bühnenbilder und mitreißende Tänze zu bekannten amerikanischen Melodien — erstmals sogar mit eigenen Texten und selbst gesungenen Liedern. "Das wollten wir so", verrät Trainerin Sandra Schrey. "Lieder, die uns gefallen, wurden umgetextet, und es gibt einige Freiwillige, die sich auf diese neue Herausforderung schon sehr freuen. Nur am Komponieren, da sind wir noch nicht dran", berichtet sie mit einem Augenzwinkern.

Stefan Werner hat sich sowohl um das Umtexten der Lieder als auch um die Geschichte für das Musical selbst gekümmert und seiner Kreativität freien Lauf gelassen. Wie üblich mitten im Sommer, damit rechtzeitig zum Casting und zum Probenbeginn alles beisammen ist.

Mitten im Vorbereitungsstress

Inzwischen stecken alle Beteiligten mitten im Vorbereitungsstress. Das Tanztraining hat am ersten Oktoberwochenende begonnen. Selbst jetzt in den Ferien wird es weitergeführt.

Der Kulissenbau unter Federführung von Frank Bette, Ralf Poppe und Ralf-Erik Miech, dem Neuen im Team, ist angelaufen. Auch Eltern fassen tatkräftig mit zu. Unter anderem sind zwölf Häuser zu bauen und mit 3-D-Effekten zu versehen. Weitere Wünsche der Ideengeber sind auch schon angemeldet. In einer Scheune in Kölsa finden die großen Kulissen Platz. "Wir sind sehr froh, dass wir die nutzen können", sagt Sandra Schrey, "denn in unserem kleinen ,Mäusestübchen' hätten alle Kulissen inzwischen gar keinen Platz mehr".

Für den 31. Oktober ist ein Außendreh vorgesehen. Mit Planwagen und Pferden soll ein Einspieler für die Aufführung entstehen, der den Treck in Amerika darstellt. Außerdem müssen Filmaufnahmen in einer Höhle gemacht werden. Für diese ist ein zusätzlicher Tag geplant.

Derweil schnurrt in der Schneiderstube die Nähmaschine bereits ohne Unterlass. Nur gut, dass Schneiderin Lilo Runzer von Erika Weger tatkräftige Unterstützung erhält. Denn sonst würde sie es wohl kaum schaffen, die mehr als 100 georderten neuen Kostüme rechtzeitig fertigzustellen.

Starke Truppe schafft das

Sandra Schrey ist dennoch zuversichtlich, auch in diesem Jahr wieder alle selbst gesteckten großen Ziele zu erreichen. Denn: "Wir sind eine richtig starke Truppe", kann sie bilanzieren. Das macht sich auch daran fest, dass parallel zum großen Familienmusical noch ein kleines Märchen einstudiert wird. Diesmal sollen "Hänsel und Gretel" auf die Bühne gebracht werden. Darsteller sind die Kleinsten bis hin zu den Tänzern bis 3. Klasse. Alle die schon älter sind, sind beim großen Stück dabei. Die Hauptrollen spielen Rayk Braune (Kris Kringel), Florentina Lhys (Amelie) und Jessica Manigk (Engel Twinkle).

Zum Thema:
Öffentliche Veranstaltungen des großen Familienmusicals "Ein Funken Hoffnung" sind am 27. November um 15.30 Uhr und 3. Dezember um 18 Uhr in Falkenberg im Haus des Gastes sowie am 10. Dezember um 16 Uhr im Stadttheater Luckenwalde. Der Kartenvorverkauf startet am 1. November. Das kleine Märchen "Hänsel und Gretel" wird in einer öffentlichen Veranstaltung am 18. Dezember um 16 Uhr im Falkenberger Haus des Gastes gezeigt. Der Kartenvorverkauf dafür beginnt am 15. November.