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Ein Feuerteufel treibt im Stadtpark sein Unwesen

Großangelegte Hilfsaktionen waren bei den Bränden in der 2013er-Serie im Stadtpark nötig. Zum Glück konnten alle Bewohner gerettet werden.
Großangelegte Hilfsaktionen waren bei den Bränden in der 2013er-Serie im Stadtpark nötig. Zum Glück konnten alle Bewohner gerettet werden. FOTO: sk
Falkenberg. Im September 2013 begann in Falkenberg eine Serie von Bränden im Wohngebiet am Stadtpark. Los ging es mit einem Brand einer Elektroanlage in der Nr. 5.

"An der Einsatzstelle angekommen, konnte nicht einmal das Haus konkret festgestellt werden, in dem das Feuer ausgebrochen war. Der beißende Rauch hatte aufgrund der Wetterlage fast das gesamte Wohnviertel erfasst", erinnert sich Sören Diecke. Eine große Rettungsaktion lief an. Menschen wurden mit tragbaren Leitern und dem Hubretter aus Herzberg von den Balkonen gerettet und mit Rauchvergiftungen dem Rettungsdienst zur weiteren Behandlung übergeben. Eine Verletztensammelstelle wurde im Gerätehaus Falkenberg eingerichtet. Wenige Tage später hieß die Einsatzstelle dann Nr. 7. Drei Tage später brannte es noch einmal. Die Keller zwischen Nummer 1 und 3 standen in Flammen. Am Heiligabend und am Tag vor Silvester brannte es wieder in der Nr. 5. Ein Wohngebiet lebte in Angst.

Aber: Es konnten alle Menschen gerettet werden und alle Einsatzkräfte kamen gesund wieder nach Hause. Bis heute ist nicht klar, welcher Feuerteufel, um einen solchen muss es sich bei diesen vielen Vorfällen gehandelt haben, da sind sich alle Feuerwehrleute sicher, da sein Unwesen getrieben hat. Die Polizei hatte mit Hochdruck ermittelt, aber zur Verantwortung gezogen wurde wegen dieser Vorfälle bis heute noch keiner.