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Zwillingstreffen
Ein Dutzend im Doppelpack in Herzberg

Viel Spaß hatten die Kinder und Eltern beim dritten Zwillingstreffen des Elbe-Elster Klinikums. Eingeladen waren alle Zwillinge, die in den letzten drei Jahren in den Herzberger Kreißsälen das Licht der Welt erblickten
Viel Spaß hatten die Kinder und Eltern beim dritten Zwillingstreffen des Elbe-Elster Klinikums. Eingeladen waren alle Zwillinge, die in den letzten drei Jahren in den Herzberger Kreißsälen das Licht der Welt erblickten FOTO: Elbe-Elster-Klinikum
Herzberg. Zum dritten Zwillings­treffen im Elbe-Elster Klinikum hatte Chef-Hebamme Veronika Jeschke eine gute Nachricht: Kurz zuvor kam in der Herzberger Geburtshilfe ein Zwillingspaar zur Welt.

Inzwischen ist das Zwillingstreffen schon Tradition. Im Mittelpunkt stehen gegenseitiges Kennenlernen und Erfahrungsaustausch. Zwölf Familien folgten in diesem Jahr mit ihren 24 Kindern der Einladung des Klinikums. Erstmals fand das Treffen nicht im Klinikum, sondern in einem externen Veranstaltungsraum statt. „Da wir nicht nur die Zwillingskinder aus 2017, sondern auch die der letzten Jahre einladen, sind die Räumlichkeiten im Krankenhaus Herzberg mittlerweile zu klein geworden. Schließlich wollen wir den Kleinsten genug Platz zum Spielen bieten“, sagt Chefärztin Dr. Kathrin Angelow. Nach den zwölf und acht Zwillingsgeburten in den Jahren 2015 und 2016 erblickten 2017 sechs Zwillingspärchen das Licht der Welt in den Herzberger Kreißsälen.

Zu den ältesten Zwillingen an diesem Nachmittag gehören Louise und Nele aus Herzberg. Sie wurden im Januar 2015 geboren und eröffneten den Zwillingsreigen in einem rekordverdächtigen Jahr. Mutti Susanne Winkel hat sich an das Leben mit Zwillingen gewöhnt. „So lange, wie die beiden noch nicht krabbeln und laufen konnten, war es etwas weniger anstrengend als jetzt, wo beide putzmunter umherflitzen“, sagt sie und lächelt.

Mit erst vier Monaten sind Josephine und Hannah-Tamina die jüngsten Gäste des Treffens. Sie liegen noch in ihren Babyschalen, beobachten aber genau, was um sie herum geschieht und machen auch lautstark auf sich aufmerksam, wenn sie ausgerechnet während des Fotoshootings Hunger bekommen. Die Eltern Ariane und Stephan Dins aus Herzberg bleiben gelassen. Nachdem Ariane nicht wusste, ob sie weinen oder lachen solle, als sie von der Zwillingsschwangerschaft erfuhr, sei man nun eingespielt und wisse genau, was zu tun sei, sagt Papa Stephan.

Familie Wache aus Zellendorf bei Jüterbog nutzt das Treffen zum Austausch mit anderen Eltern. Ihre Söhne Emil und Willi feierten im Januar ersten Geburtstag. Für Doreen und Sebastian Wache war die Nachricht, dass es Zwillinge werden, nicht überraschend, in der Familie gibt es bereits Zwillinge. „Zudem haben wir ganz liebe Kinder. Unser Alltag mit Zwillingen ist nicht anders als der von Nicht-Zwillingseltern“, resümiert Doreen Wache ihr erstes Jahr mit Emil und Willi.

„Zwillinge bedeuten nicht nur für die Eltern großes Glück, viel Freude und hohe Verantwortung, sondern auch für uns als Team der Herzberger Geburtshilfe“, sagt Dr. Angelow. Deshalb sei es für alle eine besondere Freude zu sehen, wie die Kinder heranwachsen.

(pm/bf)