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| 19:46 Uhr

Landratswahl in Elbe-Elster
Ein Durchmarsch für Landrat Heinrich-Jaschinski

Wahlparty bei MC Car In Herzberg: Christian Heinrich-Jaschinski lag von Beginn an vorn.
Wahlparty bei MC Car In Herzberg: Christian Heinrich-Jaschinski lag von Beginn an vorn. FOTO: Frank Claus / LR
Herzberg. Amtierender CDU-Landrat ist für weitere acht Jahre gewählt, doch die Wahlbeteiligung war mit knapp 40 Prozent gering. Von Heike Lehmann

Der alte ist auch der neue Landrat in Elbe-Elster. Mit einem eindeutigen Votum haben die Wähler am Sonntag entschieden, dass Christian Heinrich-Jaschinski (CDU) weiterhin Chef der Kreisverwaltung in Herzberg bleibt.


Ralf Rosenkranz bei der Stimmabgabe zur Landratswahl Elbe-Elster am 22. April 2018 im Wahlbezirk 8 von Finsterwalde.
Ralf Rosenkranz bei der Stimmabgabe zur Landratswahl Elbe-Elster am 22. April 2018 im Wahlbezirk 8 von Finsterwalde. FOTO: Heike Lehmann

Zum zweiten Mal wurde in Elbe-Elster der Landrat direkt gewählt. Herausforderer von Christian Heinrich-Jaschinski waren Peter Drenske (AfD) und Iris Schülzke (Einzelkandidatin, parteilos). Beide landeten deutlich abgeschlagen hinter dem Amtsinhaber.

Bleibt Landrat in Elbe-Elster: Christian Heinrich-Jaschinski (CDU).
Bleibt Landrat in Elbe-Elster: Christian Heinrich-Jaschinski (CDU). FOTO: Christian Heinrich-Jaschinski

Für Christian Heinrich-Jaschinski war die Wahl ein glatter Durchmarsch. Er lag bei der Auszählung von Beginn an deutlich vorn. Mehr als jeder zweite Wähler hat am Sonntag am CDU-Landrat festgehalten. Eine Bestätigung für die vergangenen acht Jahre Amtszeit. Nachdem alle 224 Wahlbezirke ausgezählt sind, hat laut vorläufigem Endergebnis Heinrich-Jaschinski 52,1 Prozent der Wähler auf sich vereint. Das sind 18 175 Stimmen. Notwendig war eine Mehrheit und Mindestzahl von 13 384 Ja-Stimmen. Iris Schülzke ist mit 10 259 Stimmen auch im fünfstelligen Bereich angekommen. Das entspricht 29,4 Prozent Anteil. Abgeschlagen auf Rang drei liegt Peter Drenske mit 18,4 Prozent und 6431 Stimmen.

In den Wahllokalen ging es schleppend voran, wie eine kleine Umfrage in Finsterwalde zeigte. Im dortigen Wahlbezirk 8 (Saarlandstraße) waren um 16.12 Uhr von 999 Wahlberechtigten bei 21 Briefwählern erst 201 Wähler an die Urne getreten. Nur knapp 40 Prozent der 89 229 Wahlberechtigten haben kreisweit von ihrem Recht auf Mitbestimmung Gebrauch gemacht. Das heißt, nicht einmal jeder Zweite fand an diesem Sonntag den Weg ins Wahllokal.