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Eigenbetriebe im Landkreis wirtschaften gut

Falkenberg. Die Kreistagsabgeordneten haben am Montag die Jahresabschlüsse 2015 sowie die Planabrechnungen per 30. Juni 2016 der wirtschaftlichen Unternehmen gebilligt. Die Prüfung der Jahresabschlüsse ergab keine Einwendungen. Ein kurzer Überblick: Birgit Rudow

Die von der Kreisverwaltung vorgelegten Abschlüsse haben sowohl den Kreisausschuss als auch den Kreistag ohne großartige Diskussionen passiert. Der Landkreis Elbe-Elster betreibt die Eigenbetriebe Kreisstraßenmeisterei und Rettungsdienst sowie die Eigengesellschaften Elbe-Elster-Klinikum GmbH, Seniorenzentrum "Albert Schweitzer" gGmbH und die Verkehrsmanagement Elbe-Elster GmbH. Weiterhin ist der Landkreis an der Regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Elbe-Elster mbH, der Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH und der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH beteiligt.

Kreisstraßenmeisterei (KSM): Laut Bericht weist die KSM zum Jahresende 2015 ein Ergebnis von 340 000 Euro auf. 2015 wurden 390 000 Euro investiert, davon 178 000 Euro für einen Lkw und 202 000 Euro in den Bau im Betriebsteil Finsterwalde. Zum Jahresende 2016 ist ein Minus von 158 000 Euro geplant. Laut Beschlussvorlage ist der Materialaufwand für 2016 bereits zu 98 Prozent erreicht, da 250 Tonnen Asphalt als Sondermüll entsorgt werden mussten. Weiter bezogene Leistungen sind deshalb kaum noch durchzuführen.

Rettungsdienst: Der Jahresabschluss 2015 weist einen Überschuss von 65 700 Euro aus. 2015 wurden zwei Rettungstransportwagen (RTW) inklusive Medizin und Funktechnik, Handsprechfunkgeräte sowie andere Ersatzgeräte angeschafft. Per 30. Juni 2016 schlagen sich Mehreinsätze beim RTW auf die Gebührenerträge nieder.

Elbe-Elster-Klinikum: Die Auslastung des Elbe-Elster-Klinikums lag 2015 bei 75 Prozent (Elsterwerda 84 Prozent, Finsterwalde 74 Prozent und Herzberg 68 Prozent). Laut Kreisverwaltung hat das Klinikum zum Stichtag 31. Dezember 2015 einen Überschuss von 2,44 Millionen Euro ausgewiesen. Insgesamt bescheinigen die Wirtschaftsprüfer dem Klinikum einen sehr guten Jahresabschluss und eine sehr gute Bilanzstruktur.

Auch die bei den Tochtergesellschaften EE Klinikservice GmbH und EE MVZ GmbH gab es zu den Jahresabschlüssen keine Einwendungen. Per 30. Juni 2016 weist das Klinikum eine Auslastung von 80 Prozent aus.

Seniorenzentrum: Die Auslastung lag Ende des vergangenen Jahres bei 95 Prozent. 2015 hat das Seniorenzentrum einen Überschuss von 817 000 Euro ausgewiesen. Es wurden 268 000 Euro für Instandhaltungen ausgegeben. Im ersten Halbjahr 2016 lag die Auslastung im stationären Bereich zwischen 92 und 95 Prozent.

Nahverkehrsgesellschaft: Ende des vergangenen Jahres hatte die Gesellschaft laut Kreisverwaltung einen Überschuss von 548 000 Euro zu verzeichnen. Er soll zum großen Teil in den Erwerb von Bussen investiert werden.