Von Montag bis Mittwoch geht es dem Eichenprozessionsspinner in der Region Herzberg an den Kragen. Wenn es warm wird, werden die Raupen des Eichenprozessionsspinners und des Goldafters wieder aktiv. Spezialisierte Fachfirmen nehmen im Auftrag des Landesbetriebes Straßenwesen Bekämpfungsmaßnahmen an befallenen Bäumen an Bundes- und Landesstraßen vor. Im einzelnen betrifft das Bäume und Sträucher an den Landesstraßen zwischen Langennaundorf und Uebigau, zwischen Lebusa und der Kreuzung Abzweig Schöna, zwischen dem Abzweig Schöna und Dahme, zwischen Schönewalde und Freywalde, zwischen Knippelsdorf und Bollensdorf, zwischen Kolochau und Jeßnigk, zwischen Werchau und Jeßnigk sowie an der B 87 zwischen Herzberg und Kolochau, zwischen Herzberg und Fermerswalde und an der B 101zwischen Langennaundorf und Wiederau.
Wie der Landesbetrieb informiert, können nicht nur Raupen des Eichenprozessionsspinners sondern auch die des Goldafters allergische Reaktionen beim Menschen hervorrufen. Der Goldafter ist aber nicht nur an Eichen zu finden, sondern auch an anderen Baum- und Straucharten.

Straßen im Raum Herzberg werden kurzfristig abgesperrt

Die Spezialfimen spritzen das biologische Insektizid Foray ES. Es ist ein in der Natur vorkommendes Bakterium, welches in aufbereiteter Form in einer wässrigen Lösung ausgebracht wird und für andere Insekten und für den Menschen nicht gefährlich ist, heißt es in der Mitteilung des Landesbetriebes. Die Ausbringung des Insektizids erfolgt ausschließlich vom Boden aus.
Die Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis gebeten, wenn die Straßen im Bereich der Bekämpfungsmaßnahmen kurzfristig abgesperrt werden müssen.