Die Herzbergerin Petra Hollstein ist von Brandenburgs Sozialministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) mit dem  „Veltener Teller“ geehrt worden. Mit der Auszeichnung werden Brandenburger Seniorinnen und Senioren für besondere Verdienste im Ehrenamt bedacht. Petra Hollstein ist erst die dritte Einwohnerin des Elbe-Elster-Kreises, der diese Ehrung zuteil wurde.
„Ich freue mich sehr darüber“, sagt Petra Hollstein, die seit 2012 Vorsitzende des Kreisseniorenrates Elbe-Elster ist. Ihre Mitstreiterin in dem Gremium Renate Rziha aus Schönewalde, die den Teller selbst schon erhalten hat und mit Petra Hollstein zur Auszeichnung nach Potsdam gefahren war, beteuert, dass die Herzbergerin diese Ehrung auf jeden Fall verdient habe. Petra Hollstein war über Jahrzehnte in der Kommunalpolitik der Stadt Herzberg und auch des Kreises tätig.

Elbe-Elster

Seit den letzten Kommunalwahlen widmet sie sich aber fast ausschließlich der Seniorenarbeit. „Damit habe ich genug zu tun“, sagt sie. Sie arbeitet nicht nur als Chefin des Kreisseniorenbeirates, sondern gibt auch Englischkurse für die ältere Generation an der Volkshochschule. „Die Kurse sind gut besucht und nur wenige der Teilnehmer sind unter 65 Jahre alt“, sagt sie.

Seniorenarbeit in Herzberg hat Schwung aufgenommen

Besonders freut sie sich, dass die Seniorenarbeit in Herzberg endlich Schwung aufgenommen hat. Herzberg ist die einzige Kommune in Elbe-Elster ohne Seniorenrat. Wöchentlich treffen sich jetzt interessierte ältere Herzberger in der Mittwochsrunde. Zumeist ist der Bürgermeister dabei. „Ich war als Kreisseniorenbeiratsvorsitzende auch schon zwei mal eingeladen“, sagt die 70-Jährige. Vor einigen Tagen hatte sie runden Geburtstag. Noch ein Grund zum Gratulieren.