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| 01:06 Uhr

Drittklässler im Wasser erfolgreich

Falkenberg.. In Falkenberg absolvierten die dritten Klassen der Grundschule 1 und der Astrid-Lindgren-Grundschule gerade ihre Schwimmausbildung. Vom 16. bis zum 27. Juni 2003 standen sie an jedem Schultag mutig auf dem Steg des Kiebitz, um sich nach dem Sprung ins Nass in den Wassermassen zu behaupten. Von StefaNie Hahn

Angsthasen gibt es unter den 32 Schülern und Schülerinnen nicht. Das bestätigen auch ihre Klassenlehrerinnen Birgit Reinhardt und Christel Dunkel, welche ihre Schützlinge jeden Tag ins Schwimmlager begleiteten. Schließlich brauchen diese ja auch einiges an Motivation und Unterstützung bei dem manchmal auch nicht ganz so freundlichen Wetter. Die eine oder andere Unterrichtsstunde musste sogar schon abgebrochen und durch ein Alternativprogramm wie Wandern oder „Ball über das Netz“ spielen ersetzt werden. Denn es ist zwar im Interesse der Schwimmlehrer Simone Schulze und Kornelia Hahn, den Kindern sicheres Schwimmen beizubringen und diejenigen, welche es bereits beherrschen, weiter zu trainieren, doch möchten sie keine Erkältung oder Verletzung durch hohen Wellengang heraufbeschwören.
Dennoch sind beide zuversichtlich, denn obwohl einige Stunden sprichwörtlich ins Wasser fielen, können sie wohl bei jedem der Neun- und Zehnjährigen eine Prüfung abnehmen. Zum Großteil ein Verdienst der Kinder selbst.
Da sie stets den Anweisungen ihrer Lehrer folgten, fleißig übten und sich selten wasserscheu zeigten, können sie nun mit Stolz ihre erbrachten Leitungen und erfüllten Anforderungen in den Schwimmpass eintragen lassen. Auch der guten Zusammenarbeit mit den Kiebitzer Bademeistern Aaron Trippner und Andreas Dexel, die den Schulen mit Rat und Tat zur Seite standen, ist es zu verdanken, dass man auch in diesem Jahr wieder eine sehr erfreuliche Bilanz ziehen kann.
Ungewohnte Umstände herrschten diesmal jedoch trotzdem. Erstmals legten die Falkenberger Grundschulen ihre Termine für das alljährliche Schwimmlager zusammen. Aus anfänglicher Skepsis, ob dies überhaupt funktionieren würde, wurde aber schnell Erleichterung. Nicht nur die Lehrer der beiden Schulen verstanden sich bestens, nein, auch die Schüler. Nun hoffen alle, dass das Arbeiten Seite an Seite nicht nur beim Schwimmlager so reibungslos funktionieren wird, sondern auch im normalen Schulalltag.