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| 12:41 Uhr

Heißes Wochenende am Kiebitz-See
Drei Tropfen Regen vor dem Finale

FOTO: Jens Berger
Falkenberg. Falkenberger Strandfest erlebt eine „wiederbelebte“ Schlauchbootstaffel und wird von vielen (Bade)Gästen besucht. Von Sylvia Kunze

Was für ein Wochenende! Was für ein Wetterchen! So ein heißes Strandfest ist am Falkenberger Kiebitz-See schon lange nicht mehr gefeiert worden. Nicht, dass sich jemand daran erinnern könnte. So wurde eben diesmal um die Wette geschwitzt. Und das längst nicht nur bei den richtig sportlichen Aktivitäten. Obwohl auch die nicht ausblieben. Zum Beispiel mit rund 60 Startern beim Kiebitzlauf (der aufgrund des Wetters erstmals alle Kilometer-Distanzen rund um den See führte). Oder auch mit knapp über 70 Teilnehmern beim Kiebitz-Cup (der im Schwimmcamp wenigstens noch ein schattiges Plätzchen hatte).

Aber ob geschwitzt oder anderweitig nass geworden, das konnte man bei den Startern der wiederbelebten Schlauchbootstaffel letztlich nicht unterscheiden. Nass sind irgendwie alle geworden, die sich in den sechs Mannschaften dem Vergleich stellten. Es wurden jedenfalls zwei kurzweilige Stunden, die Moderator Detlef Hahn gekonnt unterhaltsam mit der einen oder anderen Spitze versah.

Im Finale kann sich das Team Schröter deutlich vor der ASB-Truppe behaupten. Zuvor hatte es einige packende Duelle der insgesamt sechs Mannschaften auf dem Kiebitz-See gegeben, die von vielen Interessierten verfolgt wurden.
Im Finale kann sich das Team Schröter deutlich vor der ASB-Truppe behaupten. Zuvor hatte es einige packende Duelle der insgesamt sechs Mannschaften auf dem Kiebitz-See gegeben, die von vielen Interessierten verfolgt wurden. FOTO: Sylvia Kunze

Neu im Austragungsmodus der Duelle: Bevor die Sechserteams lospaddeln konnten, musste sich jeder im Boot eine Taucherbrille aufsetzen und eine Schwimmflosse anziehen (was in der exakten Ausführung allerdings nur die ersten Paarungen praktizierten, danach wurde mit mancher Erleichterung geschummelt – was die Schiedsrichter aber wohl nicht bemerkten). In einiger Entfernung zum Startpunkt warten auf einem im See vertäuten Steg Eimer, von denen je einer pro Team auf dem Rückweg eingeladen und am Ziel abgestellt werden musste. Die beinhalteten noch einmal Sonderpreise. So konnten sich die Feuersteins (eine Feuerwehr-Damengruppe aus Falkenberg, die zugleich auch noch den Sonderpreis für die besten Kostüme abräumte) über eine Runde Eisbecher und Karten für die nächste Faschingssause sowie die Feuerwehr Elsterwerda über einen Imbiss beim Asia-Mann freuen.

Wenn das kein Einsatz für den Sieg ist: Der Falkenberger Bürgermeister Herold Quick hängt sich bei der Schlauchbootstaffel voll rein.
Wenn das kein Einsatz für den Sieg ist: Der Falkenberger Bürgermeister Herold Quick hängt sich bei der Schlauchbootstaffel voll rein. FOTO: Sylvia Kunze

Im packenden Finale, das wegen ein paar (eigentlich lang ersehnten, aber da gerade ganz unpassenden) Tropfen Regen kurz auf sich warten ließ, schenkten sich das Team Schröter (von der Uebigauer Dachbaufirma) und die Truppe vom ASB-Regionalverband nichts. Letztlich triumphierte das Team Schröter. Erst recht, als es erfolgreich den Preis mit dem Zweiplatzierten getauscht hatte und mit einem 50-Liter-Bierfass vom Platze zog. Die ASB-Leute werden dafür im Uebigauer „Waldschlösschen“ essen gehen. Auf den Plätzen folgten: der ESV Lok Falkenberg, die Elsterwerdaer Kameraden, die Feuerstein-Frauen und das Kurstadtregion-Team. Bei dem hatte sich Frontmann Herold Quick zuvor noch so ins Zeug legen können. Es reichte nur für den letzten Platz. Dafür haben die aus allen vier Städten der Kurstadtregion kommenden Teammitglieder aber eindrücklich gezeigt, dass sie mit vereinter Schlagkraft durchaus alle gemeinsam in eine Richtung steuern und gut zum Ziel kommen können.

Locker-lustig hat Detlef Hahn wieder moderiert.
Locker-lustig hat Detlef Hahn wieder moderiert. FOTO: Sylvia Kunze

Kaum war das Wasser wieder frei, machten sich die Badelustigen wieder breit und packten die Modellbaufreunde ihre Schmuckstücke aus. Sie waren dabei immer wieder dicht von vielen Interessierten umringt. So mancher Knirps durfte die Steuerung für eines der Boote selbst mal in die Hand nehmen und ist vielleicht beim nächsten Schnupperfliegen auf den Herzberger Senderwiesen auch wieder mit dabei.

Die Muskelmänner und -frauen haben trotz der Hitze durchgezogen. Zum Glück hatten sie ein schattiges Plätzchen.
Die Muskelmänner und -frauen haben trotz der Hitze durchgezogen. Zum Glück hatten sie ein schattiges Plätzchen. FOTO: Sylvia Kunze

So näherte sich der Abend –  und damit der Programmknaller beim Falkenberger Strandfest: das Höhenfeuerwerk. In Absprache mit Feuerwerkern und Feuerwehr war es trotz der Trockenheit nicht abgesagt worden. Zum Glück. Denn es war wieder ein tolles Erlebnis und wurde von den vielen Zuschauern mit großem Beifall bedacht.

Neptun hat schönes Wetter versprochen und einige Gäste getauft.
Neptun hat schönes Wetter versprochen und einige Gäste getauft. FOTO: Sylvia Kunze

Am Sonntag folgten als große Programmpunkte der Ehrenamtsfrühschoppen und das Familienprogramm (wir berichten noch).

So viele Zaungäste im Wasser hat das Strandfest schon lange nicht mehr gesehen. Abkühlung ist an diesen Tagen sehr begehrt.
So viele Zaungäste im Wasser hat das Strandfest schon lange nicht mehr gesehen. Abkühlung ist an diesen Tagen sehr begehrt. FOTO: Sylvia Kunze