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| 15:24 Uhr

Besuch aus Potsdam
Digitale Sommertour macht in Herzberg Station

 Vordere Reihe (v.l.): Staatssekretär Böhning, Landtagsabgeordnete Hackenschmidt und Staatssekretär Kralinski. Im Hintergrund: Christian Becker (LUG2), Bürgermeister Karsten Eule-Prütz und Markus Wegner (LUG2).
Vordere Reihe (v.l.): Staatssekretär Böhning, Landtagsabgeordnete Hackenschmidt und Staatssekretär Kralinski. Im Hintergrund: Christian Becker (LUG2), Bürgermeister Karsten Eule-Prütz und Markus Wegner (LUG2). FOTO: Stadt Herzberg
Herzberg. Staatssekretär Kralinski und Staatssekretär Böhning besuchen das LUG 2, um sich von der Digitalisierung im ländlichen Raum ein Bild zu machen.

Am vergangenen Freitag hat eine Delegation der Staatskanzlei im Rahmen der „digitalpolitischen Sommerreise“ dem Herzberger Coworking Space LUG 2 einen Besuch abgestattet. Staatssekretär Thomas Kralinski (Bevollmächtigter des Landes Brandenburg beim Bund und für Medien und Internationale Beziehungen), Staatssekretär Björn Böhning (Bundesministerium für Arbeit und Soziales) und die Landtagsabgeordnete Barbara Hackenschmidt (SPD) zeigten sich von dem Coworking Space in Herzberg beeindruckt. Darüber informiert Susanne Wegner, Mitarbeiterin für Marketing bei der Stadtverwaltung.

Besonders habe ihnen der Ansatz gefallen, dass es dem LUG2 im Gegensatz zu den großen Coworking Spaces in der Stadt und den hippen Büros auf idyllischen Dreiseithöfen darum geht, die Selbstständigen der Stadt zu unterstützen und eine Alternative zum Pendeln zu bieten. Der Ansatz, einen Coworking Space mit einer Rückkehrerinitiative zu verbinden, sei in Brandenburg einmalig. Landrat Christian Heinrich-Jaschinski untermauert dies mit der höchsten Rückkehrerquote in der Lausitz.

Der Verein Generationen gehen gemeinsam (G3), der Betreiber des LUG 2, nutzte die Gelegenheit, um auf die speziellen Bedürfnisse solcher kleinen und ländlichen Coworking Spaces aufmerksam zu machen. Hierbei sei insbesondere die finanzielle Unterstützung solcher Projekte über einen längeren Zeitraum von Nöten, da sich das Konzept in den ländlichen Regionen erst durchsetzen müsse. Erst dann könne sich so ein Projekt auch selbst tragen. Kleine und mittelständische Unternehmen seien hinsichtlich der modernen Arbeitsformen noch zögerlich. Daher sollte es eine umfassende Beratung für solche Unternehmen geben, um Barrieren abzubauen.

Herzbergs Bürgermeister Karsten Eule-Prütz bat darum, dass die Digitalisierung in den Verwaltungen noch stärker forciert wird, damit Amtswege in Zukunft auch online abgewickelt werden können. Die Stadt Herzberg ist Pilotkommune bei der Umsetzung des E-Government-Gesetzes.

Abschließend besuchte die Delegation das Kurzwarengeschäft „Schnuckidu“ von Mandy Berger und überzeugte sich davon, dass erfolgreiche Onlineshops nicht nur in den Ballungsräumen zu finden und zu realisieren sind.

(pm/blu)