| 16:15 Uhr

Neue Führung im Seniorenzentrum
Die Weihnachtszeit zum Kennenlernen genutzt

Kerstin Schöne.
Kerstin Schöne. FOTO: Rudow / LR
Herzberg. Kerstin Schöne ist die neue Leiterin im Seniorenzentrum „Albert Schweitzer“ in Herzberg. Von Birgit Rudow

Das Weihnachtsfest ist ruhig verlaufen im Altenpflegeheim Herzberg (Seniorenzentrum „Albert Schweitzer“ gGmbH). In der Vorbereitung auf das Fest gab es zahlreiche Veranstaltungen – der Herzberger Männergesangverein war da, die „Schlagfertigen“ und auch die Falkenberger Blasmusikanten. Viele Bewohner haben zu Weihnachten und in den Tagen zwischen den Jahren Besuch bekommen. Auch die Einrichtungsleitung hat Heiligabend jedem Heimbewohner persönlich ein schönes Weihnachtsfest gewünscht. Und so mancher hat dabei die neue Leiterin der Einrichtung kennengelernt. Kerstin Schöne ist gemeinsam mit Pflegedienstleiterin Dagmar Kenzia von Tür zu Tür gegangen. „Die Weihnachtszeit war für mich eine gute Gelegenheit, die Bewohner des Hauses besser kennenzulernen. Zwar weiß ich noch nicht alle 105 Namen. Aber der regelmäßige Kontakt hilft, schnell einen Draht zueinander zu bekommen“, sagt Kerstin Schöne.

Seit dem 1. Dezember leitet sie die Einrichtung mit 105 stationären Pflegeplätzen, 54 Wohnungen im betreuten Wohnen und 15 Tagespflegeplätzen. Ihr Vorgänger Jens Ott ist jetzt Fachbereichsleiter ambulante Pflege für die gesamte „Albert Schweitzer“ gGmbh. Kerstin Schöne kommt aus Schönewalde. Die 49-Jährige kann auf 19 Jahre Berufserfahrung in der Behindertenhilfe verweisen. Sie war Leiterin einer vollstationären Einrichtung für Menschen mit Behinderungen im Oberspreewald-Lausitz-Kreis. Sie verfügt über die entsprechende therapeutische und pädagogische Ausbildung und über eine Qualifikation zur Einrichtungsleitung.

Auf ihre neue Herausforderung hat sie sich sehr gefreut, zumal die Arbeitsstätte auch viel dichter am Heimatort liegt. Bisher sind ihre Erwartungen voll erfüllt worden. „Das Altenpflegeheim in Herzberg ist sehr gut ausgestattet. Die Arbeit mit den alten Menschen ist ähnlich, wie meine vorherige Tätigkeit. Behinderungen und Pflegebedarfe sind nicht abhängig vom Lebensalter“, sagt sie. Mit den etwa 80 Mitarbeitern im Heim kommt sie gut aus. Und auch die viele Schreibarbeit ist ihr nicht fremd. Natürlich muss sie die betrieblichen Abläufe erst kennenlernen und verinnerlichen. Aber da ist sie bereits mittendrin. Bisher hat sie an ihrer neuen Wirkungsstätte noch nichts gefunden, was ihr nicht gefällt. Außer vielleicht die grellgelbe Wandfarbe in ihrem neuen Büro. Aber das lässt sich bei Gelegenheit ja ändern.