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| 16:54 Uhr

Die Stadt muss blechen
Im Jahr 2013 hat Herzberg 700 000 Euro Plus gemacht

Herzberg. Rückzahlung für HWAZ-Entschuldung wahrscheinlich.

Die Herzberger Kämmerei hat den Jahresabschluss 2013 an das Rechnungsprüfungsamt des Landkreises übergeben. Darüber informierte Bürgermeister Karsten Eule-Prütz. Der Jahresabschluss 2013 ist ausschlaggebend dafür, ob die Stadt die Umlage für die Entschuldung des Herzberger wasser- und Abwasserverbandes ganz oder teilweise an die ILB zurückzahlen muss.

2013 hatte der HWAZ 10,3 Millionen Euro aus dem Schuldenmanagementfonds des Landes erhalten. Da die Mitgliedskommunen für ihren Verband gerade stehen, will das Land das Geld möglichst von ihnen zurück. Vorausgesetzt, sie sind finanziell dazu auch in der Lage. Messlatte dafür ist der Jahresabschluss 2013. Für Herzberg geht es um bis zu 3 Millionen Euro.

Der Jahresabschluss 2013 weist ein Plus von 700 000 Euro aus, erläutert der Bürgermeister. Er geht davon aus, dass dies theoretisch die Mindestsumme ist, die die Stadt an das Land zurück zahlen muss. „Es könnte aber noch mehr sein. Die ILB schaut sich auch noch andere Zahlen an. Wir können jetzt noch nicht sagen, wie viel Geld es wirklich ist“, sagte er zur RUNDSCHAU. Das Rechnungsprüfungsamt checkt den Abschluss jetzt. Dann geht er zur ILB. Im Herzberger Rathaus rechnet man frühestens im Herbst mit einer Auskunft über die definitive Summe, die an das Land geht.

(ru)