Der im Juni von der Stadtverordnetenversammlung beschlossene Haushaltsplan weist ein Minus von 700 000 Euro auf. Die Kommunalaufsicht des Landkreises fordert Oecknigk zufolge von der Stadt unter anderem die Erhöhung der Grund- und Gewerbesteuern. Die Stadtverordneten hätten aber nicht vor, das zu tun, sagt der Bürgermeister. Auf Drängen der CDU-Fraktion war eine Steuererhöhung aus dem Haushaltssicherungskonzept gestrichen worden.

In der Verwaltung wird derweil fieberhaft an der Eröffnungsbilanz gearbeitet. "Dazu haben wir uns einen Mitarbeiter der Technischen Hochschule Wildau zu Hilfe geholt. Wir sind in den letzten Zügen", sagt Michael Oecknigk. Der Mitarbeiter wird auch den Herzberger Haushalt 2016 vorbereiten. Die Verwaltungsbereiche haben bis zum 11. September Zeit, ihre Vorstellungen und Wünsche anzumelden. "Unser Ziel ist es, den Haushalt 2016 den Stadtverordneten schon im November dieses Jahres vorzulegen. Für Herzberg wäre dies ein Novum", so der Bürgermeister.