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| 01:31 Uhr

Die SG Friedersdorf feiert den Meistertitel

Fußball. Das spannende Kreisliga-Finale hat einen Sieger: Nach neun Jahren erkämpfte sich die SG Friedersdorf am letzten Spieltag wieder den Kreismeistertitel. Dem SV Linde Schönewalde, ebenfalls noch mit Titelchancen angetreten, ging am Ende die Luft aus. Die Elf musste sich an der Steigemühle mit 1:3 dem TSV geschlagen geben, der die Saison auf Tabellenplatz drei beendet. red/ Schmidt

SG Friedersdorf - ESV Lok Falkenberg 2:0 (1:0). Die SG erwischte einen Start nach Maß, denn bereits nach fünf Minuten war Marcel Schollbach per Kopf zur Stelle und löste die Anspannung auf Seiten der Heimelf. Diese bestimmte im weiteren Verlauf das Spiel, ohne allerdings ganz große Torgefahr zu erzielen. Nach der Pause zeigten sich die Hausherren etwas nervös und stellenweise unsortiert, sodass Lok besser ins Spiel fand und dem Ausgleich nahe war. Aber die SG kämpfte sich zurück und drückte auf die Entscheidung. Als Kevin Müller allein vor dem Tor eiskalt blieb und zum 2:0 einschob, kannte der Jubel keine Grenzen mehr, zumal aus Schlieben die Kunde der TSV-Führung kam.

Im Gefühl des sicheren Sieges spulte die SG die letzten Minuten routiniert ab, und unter dem Jubel der Zuschauer nahm der bereits sektgeduschte Kapitän Pierre Keilwagen die Meisterschale von Staffelleiter Siegmar Casper entgegen. Das war der Startschuss für eine ausgiebige “dritte Halbzeit„.

Meistertrainer Frank Krüger: “Zielsetzung vor der Saison war Platz eins. Daran haben wir auch noch in der Winterpause geglaubt, als wir neun Punkte Rückstand hatten. Am Ende hat sich Qualität durchgesetzt, und, was uns auch wichtig war, die Meisterschaft wurde nicht durch einen Formfehler am grünen Tisch entschieden.„

Co-Trainer Stephan Wagner: “Die Mischung aus Jung und Alt in der Mannschaft hat sich als perfekt erwiesen. Im Hinblick auf das Pokalfinale kommende Woche gilt es, sich jetzt noch ausreichend zu motivieren und sich als amtierender Kreismeister zu beweisen.„

TSV 1878 Schlieben - SV Linde Schönewalde 3:1 (0:0). Linde startete mit etwas mehr Zug zum Tor und versuchte, mit langen Bällen und Standards gefährlich zu werden. Die Abwehr um R. Priebe war gut organisiert und ließ nicht viel zu. Der TSV konnte sich zunächst nicht gefährlich vor dem gegnerischen Gehäuse in Szene setzen, hatte Glück, dass ein Schuss von Schüler aus 20 Metern gegen die Latte krachte.

Die zweite Hälfte brachte mehr Torraumszenen und auch Tore. Der TSV begann druckvoll und erarbeitete sich hochkarätige Chancen. Doch erst in der 67. Minute münzte Goßlau die Überlegenheit der Schliebener in die Führung um. Nach gutem Anspiel in der Mitte verwandelte er mit einem Flachschuss aus der Drehung zum 1:0. Nun mussten die Gäste etwas tun, um ihre Chancen zu wahren, doch die Schliebener Defensive ließ wenig anbrennen. In der 77. Minute wurde O. Priebe geschickt, der allein vor dem Torwart zum 2:0 einnetzte. Nun schien die Moral der Grünen gebrochen, doch Linde bemühte sich weiter. Durch die Gelb-Rote Karte für Schicke schien das Unterfangen Meisterschaft in weite Ferne gerückt, doch nach einem langen Ball gelang den Gästen mit A. Schmidt der Anschlusstreffer. Direkt nach Wiederanpfiff jedoch steckte Unger auf O. Priebe durch, und die weit aufgerückte Abwehr der Schönewalder war überlistet. Alleinstehend vor dem Tor schob er zum 3:1-Endstand ein. Vor allem aufgrund der starken zweiten Halbzeit war es ein verdienter Heimsieg für den TSV, der sich damit würdig bei den Fans für die Unterstützung bedankte. red/Unger

Mit einer 2:3-Niederlage gegen die SpVgg Finsterwalde besiegelte der SV Hirschfeld am letzten Spieltag seinen Abstieg aus der Kreisliga und lässt somit dem SV Oppelhain den Vortritt. Die zuvor punktgleiche Aufbau-Elf machte mit einem 3:1-Sieg in Crinitz den Klassenerhalt perfekt und schob sich an den Schradenländern vorbei. Neben Hirschfeld müssen sich die Plessaer verabschieden. Sie kassierten zum Finale noch einmal eine 0:7-Niederlage gegen die Preußen aus Biehla.