Zwei Mal können die Veranstalter bereits auf erfolgreiche 48-Stunden-Aktionen zurückblicken. Sowohl in und um Doberlug-Kirchhain und Finsterwalde als auch in der Kurstadtregion sind in den Vorjahren dazu um die 2000 Besucher begrüßt worden. In diesem Jahr hofft man nun am 18. und 19. Juni in der Kreisstadtregion auf ähnliches, wenn nicht sogar bestenfalls noch größeres Interesse. Und das nicht nur aus dem Berliner Raum, denn die Aktion will die Hauptstädter mit dem Umland bekannt machen. "Mir ist es wichtig, dass wir die Einheimischen noch mehr ansprechen", bringt Dezernent Eberhard Stroisch, Hauptverantwortlicher beim Landkreis für die Aktion, zum Ausdruck. Im Vorjahr sei das aus seiner Sicht schon gut gelungen, aber es gibt ja bekanntermaßen nichts, was nicht noch besser werden könnte.

Aus diesem Grund hat der Organisationsstab vor Ort, bestehend aus Landkreis, Stadt Herzberg, Verkehrsmanagement GmbH und Gästeführerring schon erste Absprachen getroffen. Das wichtigste Ergebnis: Die Stationen, die bei der Tour durch die Kreisstadtregion angefahren werden sollen, stehen fest.

Bahnhof Herzberg: Hier werden die aus Berlin ankommenden Gäste begrüßt. Der VBB und der Tourismusverband Elbe-Elster bauen Informationsstände auf. Die Stadt Herzberg kümmert sich um Verpflegungsangebote und Toiletten. Im Stundentakt sollen von hieraus die Touren starten.

Gewerbegebiet Herzberg: Am Samstag (18. Juni) lädt hier das Gewerbegebietsfest zum Umschauen und Kennenlernen der Wirtschaft vor Ort ein.

Markt Herzberg: Im Angebot werden Stadt- und Kirchenführungen sein.

Schloss Grochwitz: Die Besucher sind eingeladen, Historie zu erleben und zu sehen, wie liebevoll im Heute mit ihr umgegangen wird.

Gestüt "Am Schappin": Pferdenarren und Tierfreunde kommen hier auf ihre Kosten.

Kellerstraße Schlieben: Von hieraus wird zu Wanderungen auf den Weinberg eingeladen. Am Samstag dürfte auch das Kreissängerfest im Drandorfhof den einen oder anderen Gast in die Stadt locken.

Handwerkermuseum Polzen: Im Gut "Ulmenhof" wartet ein Museum mit viel Liebe zum Detail auf die Besucher.

Naturschutzzentrum Kleinrössen: Das kleine Idyll im Grünen ist bestens geeignet, um die Seele baumeln zu lassen und einmal komplett abzuschalten.

Agrargenossenschaft Gräfendorf: Sie wird nur am Sonntag angefahren und soll zeigen, welchen hohen Stellenwert Landwirtschaft in der Region hat und auf welchem Niveau Tierproduktion stattfindet.