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| 16:22 Uhr

Tierparkfest
Der Thementag vereint fast alle Hilfsorganisationen

So ziemlich alles, was sich unter dem Thema Hilfsorganisationen regional vereinen lässt, war am Sonntag zum Thementag im Park präsent.
So ziemlich alles, was sich unter dem Thema Hilfsorganisationen regional vereinen lässt, war am Sonntag zum Thementag im Park präsent. FOTO: Rico Meißner
Herzberg. Unter dem Motto „Tag der Hilfsorganisationen“ war Sonntag zum Thementag im Park fast alles, was dazu gehört. Das Interesse war groß. Von Rico Meißner

Von Feuerwehr und DRK über die Polizei und die Johanniter bis hin zum THW und ASB. Beinahe ausnahmslos alle Stände boten Mitmach-Aktionen an. Sebastian Voigt vom Organisator Blaulichreport: „Alle Mitwirkenden haben einen sehr großen Dank verdient. Immerhin machen sie es ehrenamtlich.“

Das betonten auch Landrat Christian Heinrich-Jaschinski und Bürgermeister Karsten Eule-Prütz bei der Eröffnung. „Unser Brand- und Katastrophenschutz funktioniert mit unheimlich viel ehrenamtlicher Unterstützung“, so der Landrat. Auch der Bürgermeister meinte, dass jenen „die ihre Freizeit opfern und im Zweifelsfall sogar ihr Leben für andere riskieren“ nicht genug gedankt werden könne.

Der ASB hatte seinen Wünschewagen vor Ort. Damit kann sterbenskranken Menschen noch ein letzter Wunsch erfüllt werden. „Ganz oft heißt es, noch einmal ans Meer“, berichtet Sonja Diehl vom Landesverband Brandenburg. „Es kann aber auch ein Familientreffen oder ein Kinobesuch sein.“

Der Johanniter Regionalverbund Südbrandenburg präsentierte seinen Gerätewagen Verpflegung. „Damit können wir binnen einer Stunde etwa 200 Hilfskräfte verpflegen“, so Jens Rohloff, Leiter der Schnelleinsatzgruppen F.L.I.G.H.T. Auch über eine wasserfeste Drohne verfügt die Einheit, die sogar Rettungsringe abwerfen kann.

Beim DRK steht vor allen Dingen die Rettungshundestaffel im Vordergrund, aber auch das Katastrophenschutzfahrzeug. „Damit können wir 20 Feldbetten und Decken im Fall des Falles sofort bereitstellen“, sagt Detlef Funke, Leiter der Staffel. Gegenwärtig sind dort 15 Mitglieder und acht Hunde aktiv.

Bei der Polizei obliegt es indes unter anderem Oberkommissarin Susan Gölsdorf, Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. „Wir haben jede Menge Infomaterial mitgebracht“, sagte sie Auch zum Einbruchsschutz sei gut nachgefragt worden. Die Feuerwehr aus Elsterwerda hatte ihre Drehleiter dabei. Sie hat eine Arbeitshöhe von 32 Metern und ist, im Gegensatz zum Hubretter, um 360 Grad schwenkbar.

Bei der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft Wasserrettung aus Bad Liebenwerda wurde in erster Linie Aufklärungsarbeit geleistet. „Wir informieren zu Baderegeln und erster Hilfe, auch bei Kleinkindern“, so Christian Barra von der DLRG. Die Besucher konnten sich in ein Rettungsboot setzen und das Blaulicht betätigen. „Das Grundsätzlichste, worauf uns Besucher ansprechen, ist aber die Schwimmausbildung“, schätzt Barra ein. Fazit der Teilnehmer: In Sachen Nachwuchsgewinnung ist noch viel Luft nach oben. So ist die Idee, solche Veranstaltung auch an anderen Orten gemeinsam zu wiederholen, vernünftig.

Natürlich sollte auch der Spaß nicht zu kurz kommen. So konnten sich die Kinder bei sommerlichen Temperaturen bei der Feuerwehr darin üben, ein kleiner Feuerwehrmann ( oder -frau ) zu sein.
Natürlich sollte auch der Spaß nicht zu kurz kommen. So konnten sich die Kinder bei sommerlichen Temperaturen bei der Feuerwehr darin üben, ein kleiner Feuerwehrmann ( oder -frau ) zu sein. FOTO: Rico Meißner