ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 01:03 Uhr

Der kleine Löwe war gerade mal drei Monate alt

Kaxdorf.. Den Auftakt zum närrischen Treiben in den Dörfern der Region gaben unter anderem die Kaxdorfer. Auch hier gehört es zur Tradition, dass sich die Einwohner in lustigen Kostümen oder verrückten Verkleidungen mitten im Dorf treffen und zur Zemperrunde aufbrechen. Serena Nittmann



Ganz in Familie
Singend und musizierend ziehen sie von Haus zu Haus, bieten den Bewohnern ein Ständchen und werden dafür recht ordentlich mit Speisen und Getränken versorgt. „Wir gehen nicht nur die Lindenstraße, sondern auch ein Stück der Berliner Straße bis hin zum Berg“ , verriet Marina Löbel, die sich als Pipi Langstrumpf außerordentlich wohl fühlte und erst am Freitag Abend begonnen hatte, für ihr passendes Outfit die Ringelstrümpfe zu stricken. Ganz in Familie ziehen die Kaxdorfer durch die Gegend. Zu den jüngsten Teilnehmern gehörten die erst drei Monate alte Elias Heidrich, die als Löwe verkleidet im Kinderwagen dabei war.
Die vierjährige Lea-Marie Kirchner ließ glatt den Mittagsschlaf ausfallen, um mit durch den Ort zu ziehen. Als Harlekin tanzte sie umher. Zu den urigen Kostümträgern, die als Wikinger oder Hexe verkleidet waren, hielt sie jedoch immer einen gewissen Abstand. Denn ganz geheuer kam ihr die Sache nicht vor.

Ein Toast auf die Spender
Beim Umzug sorgte die Dreimann-Kapelle für ordentliche Stimmung. Nach der großen Runde zogen alle ins Schützenhaus, um dort in gemütlicher Runde Eier, Wurst und die anderen eingezemperten Dinge zu verspeisen. Ein Toast er ging selbstverständlich noch einmal an die freundlichen Spender. Beraten wurde dann aber auch schon wieder. Es ging um die Vorbereitung des Dorffestes. Dieses findet am dritten Wochenende im Juni statt.