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| 01:34 Uhr

Den Bauhof des Amtes auch künftig nutzen?

Lebusa.. Bis zum 30. Juni muss sich die Gemeinde Lebusa klar darüber werden, ob sie auch im nächsten Jahr die Leistungen des Bauhofes des Amtes Schlieben in Anspruch nehmen will. Die Verwaltung muss dann die Planungen für das nächste Jahr vorbereiten. Gabi Zahn


In der Gemeindevertretersitzung gab es vor wenigen Tagen unterschiedliche Meinungen zum Verbleib im Bauhof. Etwa 44 000 Euro werden aus der Gemeindekasse pro Jahr ans Amt für dessen Dienstleistungen in den Orten Lebusa, Körba, Freileben und Striesa überwiesen. „Für diese Summe würde das sicher auch eine Firma übernehmen, die die Aufgaben dann individueller erledigen würde“ , tat Heiko Fieber seine Meinung kund. Peter Seifert äußerte, dass er der Ansicht sei, die Bauhof-Mitarbeiter zu selten in der Gemeinde zu sehen.
Bürgermeister Friedhelm Brockel will das nicht so stehen lassen. Auf RUNDSCHAU-Nachfrage erläutert er unter anderem: „Das kann man nicht so pauschalisieren Als in Lebusa die große Eiche verschnitten werden musste, hat ein Tag dazu gar nicht gereicht. Außerdem müssen wir bedenken, dass der Bauhof ja auch die Technik hat.“
Er erinnert auch daran, dass Lebusa vor der Gemeindezusammenführung alle Pflegearbeiten im Dorf selbst bewerk-stelligt hatte, sich aber schließlich Körba und Freileben/Striesa angeschlossen habe, weil diese Dörfer auch nach der Fusion den Bauhof nutzen wollten.
Brockel möchte sich nun mit den Ortsbürgermeistern Eckhard Schaar aus Freileben und Peter Seifert aus Körba treffen, um Aufzeichnungen über erbrachte Leistungen und Stundennachweise durchzuarbeiten. „Dann können wir uns bis zur nächsten Gemeindevertretersitzung sicher einen objektiven Standpunkt dazu erarbeiten“ , teilt er mit.