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Das wird ein Festumzug!

Einen Marschblock, wie hier bei der 100-Jahr-Feier der Freiwilligen Feuerwehr Falkenberg, wollen die Organisatoren und Gastgeber des Festumzuges wieder formieren.
Einen Marschblock, wie hier bei der 100-Jahr-Feier der Freiwilligen Feuerwehr Falkenberg, wollen die Organisatoren und Gastgeber des Festumzuges wieder formieren. FOTO: Archiv Feuerwehr
Aus Anlass des 125. Gründungsjubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Falkenberg findet am Samstag, 16.

September, ab 14 Uhr ein großer Festumzug statt. Feuerwehren und viele Vereine der Stadt haben zugesagt, den bunten Umzug zu unterstützen. Das Organisationsteam hat alle Hände voll zu tun, alles zu bündeln und zu koordinieren. Um Wehrführer Bernhard Neupert haben sich etwa zehn Helfer versammelt, die jetzt zum organisatorischen Endspurt ansetzen. Sie sind alle überzeugt: Das wird auf jeden Fall ein Festumzug, der sich sehen lassen kann!

Allein der Feuerwehrblock wird mehr als 60 Schaubilder umfassen und in vier Zeitepochen (vom Anfang bis 1950, von 1951 bis 1970, von 1971 bis zur Wende und von 1990 bis heute) gegliedert sein. Die Freude ist Mitorganisator Karsten Below ins Gesicht geschrieben: "Es wird uns wirklich gelingen, Feuerwehrgeschichte darzustellen." Möglich wird das, weil viele Feuerwehren und private Technikliebhaber aus dem Elbe-Elster-Kreis sowie aus dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz sowie Sachsen zum "Einsatzort" eilen und die Gastgeber tatkräftig unterstützen, insbesondere mit Technik. "Was wir da alles zusammenbekommen haben und dass der Umzug so groß wird, hätte ich nicht zu denken gewagt", sagt Below mit Blick auf die Liste, auf der die Aufstellung Gestalt annimmt. Zu den "Glanzstücken" gehören aus seiner Sicht mehrere Fahrzeuge der Baureihe S 4000 - aber alle mit verschiedenen Aufbauten.

"Vor allem läuft alles auf kurzem Dienstweg und recht unkompliziert. Man greift sich unter die Arme, wo es nur geht", beschreibt er das Miteinander im Vorfeld.

Das schließt auch die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung ein. "Der Aufwand, der hinter der Organisation eines solchen Umzugs steckt, ist immens. Der wäre mal ebenso nach Feierabend kaum zu bewältigen. Wir sind sehr froh, dass wir da Hilfe aus dem Rathaus erhalten", sagt der stellvertretende Chef der Jubiläumswehr.

Zudem kommt von der Stadt noch mehr. 25 weitere Schaubilder werden auch einen Einblick in das weitere Leben in Falkenberg geben, zum Beispiel Vereine und Institutionen vorstellen, wie Kitas, Schulen, Kirchen. Einer entsprechenden Aufforderung des Bürgermeisters ist man gern nachgekommen. Seitdem wird vielerorts im Stillen gewerkelt. Man darf gespannt sein, welche hübschen Präsentationen zusammenkommen.

Begleitet werden sie von mehreren Musikformationen. Ganz vorn marschieren die Original Falkenberger Blasmusikanten. Mit dabei sind auch das Jugendblasorchester, der Spielmannszug aus der Partnerstadt Werne, der Spielmannszug aus Hirschfeld und die Rolandstädter aus Belgern.

Organisatorisches

Die Aufstellung beginnt 12 Uhr auf dem Gelände des Profi-Baumarktes in der Heinrich-Zille-Straße bis zur Pflaumenallee. Die Umzugsstrecke selbst führt dann über die Heinrich-Zille-Straße, Friedrich-List-Straße, Bahnhofstraße, Ludwig-Jahn-Straße, Karlstraße, Mühlberger Straße, Lindenstraße bis zum Endpunkt "Haus des Gastes". Es gibt zwei Sprecherstellen: am Bahnhof und am Haus des Gastes. Sie werden von Grit Salbach und Gunter Gesper besetzt.

Umzugsteilnehmer mit Kraftfahrzeugen oder Gespannen fahren nach dem Umzug über Köppes Gasse wieder zu ihren Standorten. Eine Auswahl an großer Feuerwehrtechnik nimmt nach dem Umzug noch bis gegen 18 Uhr Aufstellung in der Lindenstraße, wo jedermann Gelegenheit hat, die Fahrzeuge genauer anzusehen.

Auf folgende Verkehrseinschränkungen wird hingewiesen: Die Zufahrt zur Ortslage wird am 16. September ab 13 Uhr bis zum Ende des Umzuges (voraussichtlich gegen 17 Uhr) von allen überregionalen Zufahrtsstraßen (B 87, B 101, B 183 …) gesperrt. Nur Festbesucher dürfen bis Falkenberg fahren. Umleitungen werden ausgewiesen.

Nach Beendigung des Umzuges bleibt die Lindenstraße vor dem Haus des Gastes voraussichtlich bis 18 Uhr für die Fahrzeugausstellung weiterhin gesperrt. Anliegerverkehr ist erlaubt.

Besucher und Anwohner nutzen die üblichen Parkplätze und innerstädtischen Parkmöglichkeiten. Dabei sollte eingeplant werden, dass das Wegfahren aus dem Stadtzentrum erst nach Beendigung des Festumzuges möglich ist.