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Das neue Medizinische Versorgungszentrum in Herzberg nimmt Gestalt an

Reno Neumann von der Firma RKN Gräfendorf arbeitet am Trockenbau im neuen MVZ in Herzberg.
Reno Neumann von der Firma RKN Gräfendorf arbeitet am Trockenbau im neuen MVZ in Herzberg. FOTO: Dieter Müller/dmu1
Herzberg. Das neue Medizinische Versorgungszentrum des Elbe-Elster-Klinikums in Herzberg nimmt Gestalt an. Sabine Endemann, Chefin der Herzberger Wohnungsbaugesellschaft "Elsteraue", der das Gebäude gehört, ist optimistisch, dass die Umbauarbeiten bis Ende März abgeschlossen sind. Birgit Rudow

Sie haben am 23. September vergangenen Jahres begonnen.

Im Moment geben sich die Gewerke in der ehemaligen Stadtbibliothek in der Schliebener Straße/Ecke Rosa-Luxemburg-Straße in Herzberg die Klinke in die Hand. Die Firmen würden, wo es geht, parallel arbeiten, sagt Sabine Endemann, so zum Beispiel Maler und Trockenbauer. Die Fußbodenleger stehen in den Startlöchern. "Der Bauablauf funktioniert super. Alle sind sehr engagiert", lobt sie.

Im Erd- und im Obergeschoss müssen viele kleinere Einheiten errichtet werden - Behandlungsräume, Arztzimmer, Personalräume. Fünf Arztpraxen sollen hier künftig Platz haben. Innerhalb des MVZ wird ein Aufzug die beiden Etagen verbinden. Im Dachgeschoss entstehen außerdem wieder drei moderne Zweiraumwohnungen. Vorzug beim Bau hat aber das MVZ. Wenn es fertig ist, werden die Wohnungen ausgebaut.

Die WBG will dem Klinikum die Schlüssel für das MVZ pünktlich übergeben. Auch dort hat man den Termin 1. April im Blick. Dann könne es losgehen, so Geschäftsführer Michael Neugebauer zur RUNDSCHAU. Der Umbau des Gebäudes kostet etwa 1 Million Euro. Viele Jahre hatte die WBG um eine nachhaltige Nachnutzung der ehemaligen Bibliothek im Herzberger Stadtzentrum gerungen.