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„Das lassen wir uns nicht bieten!“

Herzberg.. Die Industrie- und Handelskammer Cottbus hatte den Termin initiiert und stieß damit sowohl bei Landrat Klaus Richter, beim Bürgermeister der Kreisstadt, Michael Oecknigk, beim Mühlberger Stadtoberhaupt Dieter Jähnichen, bei vielen anderen Kommunalpolitikern und auch beim

Herzberger Gewerbeverein auf offene Ohren. Sie alle wollen sich morgen um 16 Uhr im Feuerwehrgerätehaus Herzberg treffen, um mit vereinten Kräften an einem Strang zu ziehen, mit dem Ziel, dass der Autobahnanschluss A 16 für die Region doch noch in Reichweite rückt. IHK-Mitglied Gerd Rothaug appelliert darüber hinaus auch an die anderen Stadtoberhäupter und Geschäftsleute der Region: „Wir haben jetzt die letzte Chance, etwas zu bewegen. Helfen Sie mit, kommen Sie morgen!“
Herzbergs Gewerbevereins-Vorsitzender Horst Richter schließt sich an und wendet sich speziell an die Herzberger Gewerbetreibenden: „Kommen Sie zum Termin. Die Ablehnung der A 16 dürfen wir uns nicht bieten lassen! Unsere Existenz hängt von einer besseren Infrastruktur ab, und dafür brauchen wir einen Autobahnanschluss!“ Die heutige Vorstandssitzung des Vereins will er ebenfalls dazu nutzen, um nachhaltig auf die Wichtigkeit der morgigen Aktion aufmerksam zu machen.
Auch die Nachbarkreise in Sachsen und Sachsen-Anhalt wollen für die A 16 agieren, wie Landrat Klaus Richter informierte.
Bürgermeister Michael Oecknigk wird, so teilte er gestern mit, seinen Urlaub in Süddeutschland unterbrechen und ebenfalls dabei sein. (gz)