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Das große Krabbeln" in Trebbus

Kinder der evangelischen Kita "Haus für Kinder" in Trebbus entdecken das große Krabbeln.
Kinder der evangelischen Kita "Haus für Kinder" in Trebbus entdecken das große Krabbeln. FOTO: privat
Trebbus. Christina Kießling, Erzieherin in der evangelischen Kita "Haus für Kinder" in Trebbus schreibt: Die Kinder der evangelischen Kita "Haus für Kinder" in Trebbus sind immer sehr gespannt, was es wohl Neues, Interessantes oder Aufregendes in ihrer "Waldwoche" zu entdecken gibt.

Diesmal war es das rege Treiben und Wimmeln auf dem großen Ameisenhaufen. Die warmen Sonnenstrahlen lockten die fleißigen Tiere aus der Erde, sehr zum Gefallen der Kinder.


Sechs Stunden lang Volleyball gespielt

Siegfried Richter aus Finsterwalde schreibt über den 2. Adlercup im Volleyball des SV DJK Finsterwalde:

Zwöf Mannschaften haben am Adlercup teilgenommen, so vom DJK, von Fortuna, von Bau 122 und von Bavaria (alle aus Finsterwalde). Desweiteren waren Mannschaft des VfB Doberlug-Kirchhain, Lübbenau und Potsdam dabei. Geleitet wurde das Turnier von Stephan Klimke und Steffen Rümpel. Durch die Vielzahl der Mannschaften wurden gleichzeitig auf drei Spielfeldern gespielt. Es wurde sechs Stunden ohne Pause gespielt und alle Mannschaften waren mit voller Energie dabei. Am Ende des Turniers wurden die drei besten Mannschaften mit einem Pokal gegehrt: 1. Platz Mein Lieblingsteam Potsdam; 2. Platz Fortuna Classics und 3. Platz Fortuna /Langestraße.

Treff der ehemaligen Lehrer

Über das Ehemaligen-Treffen vom Elsterwerdaer Elsterschloss schreibt Horst Paulick aus Elsterwerda:

Der Einladung in die einstige Arbeitsstätte, das Elsterwerdaer Elsterschloss, waren sie gern gefolgt: Rund 30 der "Ehemaligen" hatten sich zum traditionellen Wiedersehenstreffen eingefunden. In großer Tafelrunde saß man zusammen, ließ sich informieren von Schulleiter Martin Goebel über die Bildungseinrichtung und ihre momentanen Erfolge sowie Probleme.


Winterlager bei sächsischen Pfadfinder

Schülerinnen und Schüler der Förderschule "Lernen" in Finsterwalde berichten über ein Winterlager in Johanngeorgenstadt.

Eigentlich hatten wir, die Schülerinnen und Schüler der Klassen 4, 5 und 6 der Förderschule "Lernen" und unsere Lehrerinnen, bis zum Abreisetag auf Schnee gehofft - wollten wir doch Skilanglauf lernen. Aber Frau Holle ließ sich nicht erweichen! Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen im Plusbereich reisten wir mit dem Bus nach Johanngeorgenstadt.

Gut angekommen nahmen wir das Schullandheim der sächsischen Pfadfinder in Besitz. Natürlich wollten wir uns auch ohne Schnee sportlich betätigen. Gleich am ersten Tag liefen wir zur Erzgebirgsschanze und Alina, Melanie und Sylvana staunten nicht schlecht, als sie unter ihr standen. So hoch über uns ragte die Schanze in den Himmel. Unterwegs gab es viel zu entdecken: den Pferdegöpel, einen riesigen Schwibbogen, eine Weihnachtspyramide und Schnitzereien von Bergleuten. Am Dienstag wanderten wir zu einem unter Naturschutz stehenden Hochmoor, dem "Kleinen Kranichsee". Besonders Justin und Kevin bestaunten die unheimlich dunklen Wasserlöcher und die tiefen Pfützen. Nur gut, dass wir auf einem Holzsteg gehen konnten. Am Nachmittag fuhren wir dann als Bergleute mit einem Helm ausgerüstet in das Schaubergwerk "Glöckl" ein. Dort durfte Sören, der sich traute, sogar mit einem Presslufthammer arbeiten. Wir erfuhren, wie schwer die Arbeit der Bergleute war und konnten eine kleine Runde mit der Grubenbahn mitfahren. Anschließend hieß es wieder bergan zu wandern, denn im Schullandheim warteten schon Herr Berthold und sein fleißiger Helfer Jens mit einem leckeren Abendbrot und dem typisch sächsischen Gericht "Quarkkäulchen" auf uns.

Beim Kegeln, Schwimmen und Faschingfeiern konnten wir uns in den nächsten Tagen sportlich betätigen. Eine ganz besonderer Überraschung jedoch hatten sich unsere Lehrerinnen für den Donnerstagvormittag ausgedacht. Wir bekamen Besuch von einem Steinschleifer und durften Mineralien aus dem Erzgebirge schleifen. Die blauen und grünen Steine hatten es besonders Roland und Florian angetan. Jeder durfte seinen ausgewählten Stein bearbeiten und dabei erfuhren wir einiges über ihr Alter, ihr Vorkommen und ihren Wert. Am Nachmittag ging es mit dem Revierförster Herrn Mittag auf Spurensuche im heimischen Wald. Natürlich kam auch das Austoben und Spielen nicht zu kurz. Nach einem abschließenden Wellnessabend in der Schwimmhalle, der bei den Mädchen gut ankam, fuhren wir am nächsten Tag gut gelaunt und voller Erlebnisse wieder in Richtung Finsterwalde, wo wir schon von unseren Eltern erwartet wurden.

Informationen für Senioren taufrisch

Margit Herrmann berichtet aus demVereinsleben der Senioren vom BSV Ortsverbandes Finsterwalde:

Wir hatten uns unseren Bürgermeister, Jörg Gampe, und den Landtagsabgeordneten und Stadtverordneten, Rainer Genilke, eingeladen, um aus berufenem Mund etwas über die Vorhaben und die Fortschritte in unserer Stadt zu erfahren.

Herr Gampe kann mit einer guten Kommunalpolitik punkten, denn es ist in Finsterwalde einiges auf die Beine gestellt worden, so kann im Sommer wieder das Freibad genutzt werden und noch dazu zu einem recht angenehmen Eintrittsobulus, die Krause-Villa wird instand gesetzt und soll als Archiv und als Bibliothek genutzt werden. Der Schandfleck an der Ecke der Berliner Straße ist endlich verschwunden und d

er Stadtpark hat ein neues Gesicht und auch eine neue Toilette, die über einen behindertengerechten Zugang erreicht werden kann. Wir erfuhren auch vom weiteren Straßenbau und von einer Veranstaltungshalle, aber bei dieser ist die Phase des Suchens und Findens noch nicht abgeschlossen.

Uns ist auch klar, dass nicht alles auf einmal in Angriff genommen werden kann, aber wir haben auch zum Ausdruck gebracht, dass wir Erwartungen an unseren Bürgermeister haben: Dranbleiben an der Erneuerung von Straßen und Radwegen, die mittlererweile kreuzgefährlich zu befahren sind.

Rainer Genilke als verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion des Landtages machte zuerst einige Ausführungen zum BER. Als Abgeordneter des Brandenburger Landtages fährt er selbst manchmal mit dem Zug in die Berliner Richtung. So kann er auch den Frust aller Berlinfahrer verstehen, weil ja tatsächlich so eine Fahrt mit der Deutschen Bahn einer Odyssee gleicht. Keine Direk

tverbindung mehr von Finsterwalde nach Berlin! Wenn dann wenigstens sonst auf die Bahn Verlass wäre, aber weit gefehlt! Finsterwalde ist für die Bahn Provinz und soll es wohl auch bleiben! Wir erwarten aber, dass unsere Lebensqualität nicht durch solch grob fahrlässige Planung bei der Bahn weiter eingeschränkt wird!

Wenn wir schon in unserer Stadt nicht genügend Fachärzte haben, wollen wir sie wenigstens mit der Bahn erreichen können. Das gilt ebenso für die Fahrt nach Dresden. Hier ist noch ein weites Betätigungsfeld und uns können nur Ergebnisse überzeugen! Herr Genilke hat uns versichert, dass er dranbleibt.

Truck belebte die Verkehrserziehung

Jens Grulich, Klassenlehrer in Schönewalde, berichtet über die praktische Radfahrausbildung der Viertklässler:

Alle Kinder kamen mit ihrem Fahrrad zur Schule und warteten gespannt auf die ersten Fahrstunden. Doch bevor es so richtig losgehen sollte, gab es noch eine kleine Überraschung. Aus Torgau extra angereist kam der Papa von Paul Otto mit seinem Truck, um den jungen Radlern den sogenannten "Toten Winkel" zu erklären und vorzuführen. Auch die Größe eines solchen Fahrzeuges überraschte die Mädchen und Jungen, spätestens als sie die Leiter ins Führerhaus erklimmen mussten. Live und praxisnah erklärten Herr Otto und der Polizist Herr Teske die Gefahren im Straßenverkehr vor allem mit so großen Fahrzeugen. Mit einem Lkw der Firma Rühmann Transporte gelang es, den Kindern hautnah die Situationen zu verdeutlichen.

In den nachfolgenden Stunden helfen nun die Eltern und Großeltern beim Fahrtraining im Straßenverkehr, damit sich später jeder Viertklässler sicher im Umgang mit seinem Fahrrad fühlt.

Stimmung bei Zampern und Fasching

Eine Reihe von Berichten erreichten die Redaktionen aus Schulen, Kindereinrichtungen und Vereinen über Zamperumzüge und Faschingsfeiern.

Zuschriften gab es unter anderem aus der Evangelische Grundschule Finsterwalde über eine Zamperveranstaltung, von Yvonne Gutsche im Namen der Zamperleute und Zamperkinder aus Münchhausen, von Bodo Winkelmann über eine fröhliche Zampertour in Osteroda, von Daniela Lehmann aus Klingmühl über den Fasching in der Grundschule in Sallgast. Wir danken allen fleißgen Schreibern.

Auch wenn wir nicht alles veröffentlichen können: Weiter so.