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| 08:56 Uhr

Trainingsfieber
"Das goldene Buch" kommt neu auf die Bühne

Alles dreht sich im neu inszenierten Stück der Falkenberger Tanzmäuse um "Das goldene Buch". Zwei öffentliche Veranstaltungen wird es geben.
Alles dreht sich im neu inszenierten Stück der Falkenberger Tanzmäuse um "Das goldene Buch". Zwei öffentliche Veranstaltungen wird es geben. FOTO: Stefan Werner
Falkenberg. Die Falkenberger Tanzmäuse wollen mit einem Familienmusical unterhalten. Gut 50 Mitwirkende und viele Helfer sind schon fleißig am Vorbereiten. Von Sylvia Kunze

Das goldene Buch? Moment mal! Hat es das nicht schon gegeben? Richtig: Der Erfolg aus dem Jahr 2007 kommt noch einmal auf die Bühne. Diesmal aber in neuer Form. „Die Geschichte ist komplett neu geschrieben“, berichtet Tanzmäuse-Coach Sandra Werner. Gemeinsam mit ihrem Mann Stefan hat sie „Das goldene Buch“ sozusagen mit einer anderen, moderneren Geschichte gefüllt. „Die Grundidee ist geblieben, auch die Hauptcharaktere sind wieder mit dabei - aber das Abenteuer an sich hat sich komplett verändert“, macht Sandra Werner neugierig.

Immer im Blick hatten die beiden Autoren dabei alles das, was die Falkenberger Tanzmäuse inzwischen ausmacht: ihre ausgefeilten Choreografien, die wunderschönen Kostüme, die wandelbaren Kulissen und die anspruchsvolle technische Begleitung. „Wir haben uns ganz schön weiterentwickelt. Entsprechend viel Aufwand steckt in der umgeschriebenen Geschichte. Wir hätten anfangs nicht gedacht, dass das so viel Arbeit macht“, gesteht Sandra Werner ein.

Und da geht es mit dem Neu auch schon weiter. Die Lichttechnik wird eine ganz andere sein. Man habe einen Partner gefunden, der in diesem technischen Bereich weitere Fortschritte möglich mache.  Auch die Kulissen werden gänzlich neu gebaut. Allerdings mit traurigem Hintergrund. Beim Brand 2011 in der alten Kinohalle am Kiebitz-See, in der die Tanzmäuse zahlreiche Requisiten lagerten, sind auch die für das Stück vom Goldenen Buch verbrannt. Lediglich das Buch selbst sei „übrig“ geblieben. Alle anderen Requisiten mussten neu gebaut werden.

Zwei Arbeitseinsätze, bei denen die Tanzmäuse auf die Hilfe vieler Tanzmaus-Eltern bauen konnten, sind erfolgreich absolviert. „Einen brauchen wir noch, dann haben wir es geschafft“, so Sandra Werner.

Was fehlt darüber hinaus? Die Kostüme. Bei der Haus-und-Hof-Schneiderin der Falkenberger Tänzer, Lilo Runzer, schnurrt die Nähmaschine in diesen Tagen ohne Unterlass. Die Bestellliste ist lang. Die Kostüme werden nicht selten in großen Stückzahlen abverlangt. Da sind zum Beispiel 21 Soldaten einzukleiden oder 10 Elfen hübsch auszustaffieren. Und das ist nur der Anfang.

Nicht zu vergessen die Akteure auf der Bühne. „Die große Herausforderung: Von den Tänzern, die vor elf Jahren das Stück aufgeführt haben, ist heute kein einziger mehr dabei. Alle Tanzmäuse müssen alles komplett neu einstudieren.  Aber wir liegen gut in der Zeit“, schätzt der Coach mit Blick auf den Kalender ein. Das Wochenende wird noch einmal für ein Trainingslager genutzt. Die 48 Darsteller und vier Trainer arbeiten intensiv am Geschehen auf der Bühne. Die Texte sind längst eingesprochen. Die Filmaufnahmen für die Vorab-Werbung im Internet auf Facebook sind im Kasten und ins Netz gestellt.

Zwei öffentliche Veranstaltungen wird es geben: eine am 8. Dezember (sie ist zugleich die Generalprobe), die andere am 9. Dezember.  Darüber hinaus sind die Tanzmäuse mit dem Stück schon für weitere Auftritte gebucht: für die ASB-Kitas, für die Senioren-Weihnachtsfeier, für die Kinderweihnachtsfeier des Rotary-Clubs und für die Falkenberger Grundschule.

„Das große und das kleine Märchen wird es jetzt immer jährlich wechselnd zu erleben geben“, klärt Sandra Werner auf. Man habe sich so entschieden, um vor allem dem ewigen Umbaustress zu entgehen. „Wir standen uns mit den Kulissen immer selbst im Weg und mussten ständig hin und her räumen und die Bühne umbauen. Das hoffen wir nun, uns sparen zu können.“