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| 02:39 Uhr

Das finale Warten auf den Start

Eckhard Krüger ist der neue Verantwortliche für den Jugendkart-Slalom des MC Lebusa. Während der Winterpause ist er seltener auf der Kartbahn in Freileben anzutreffen. Das wird sich mit dem Beginn der neuen Saison aber ändern.
Eckhard Krüger ist der neue Verantwortliche für den Jugendkart-Slalom des MC Lebusa. Während der Winterpause ist er seltener auf der Kartbahn in Freileben anzutreffen. Das wird sich mit dem Beginn der neuen Saison aber ändern. FOTO: sk
Freileben. In Freileben fiebern nicht nur die Kartflitzer dem Beginn der neuen Saison entgegen. Auch Eckhard Krüger ist als neuer Abteilungsleiter des MC Lebusa bereit, sich um den Kartnachwuchs und die Kartbahn zu kümmern. Sylvia Kunze

Aufs Gas treten wäre aktuell der total falsche Plan. Der Winter hat Freileben und insbesondere die Kartbahn noch voll im Griff. Aus Schnee wird Eis und eine verdammt rutschige Angelegenheit. Also schön langsam aufs Trainingsgelände fahren und sich vorsichtig den Weg ins Büro von Eckhard Krüger bahnen.

Auch wenn offiziell noch Winterpause auf dem Freilebener Kartgelände ist, geht es doch schon an die Vorbereitungen der neuen Saison. Eckhard Krüger, seit vorigem Jahr Leiter der Abteilung Jugendkart-Slalom beim MC Lebusa und damit Nachfolger des verstorbenen langjährigen Kart-Urgesteins Wolfgang Böhm, hält die druckfrischen Wettkampfpläne für 2017 in der Hand. Am 23. April steht der erste von insgesamt sechs Vorläufen für die diesjährige Landesmeisterschaft im Jugendkart-Slalom an. Voraussichtlich wird Eckhard Krüger mit sieben Kindern und Jugendlichen diese sportliche Herausforderung angehen. "Nachwuchs ist immer willkommen", sagt er und schiebt augenzwinkernd schnell "für den Verein" nach.

Der im Nachbarort Hohenbucko wohnende Mann ist schließlich sechsfacher Vater und als solcher erst kürzlich zum Verein gestoßen, als er für Tochter Elisabeth auf der Suche nach einer Freizeitbeschäftigung war. Kind und Vater sind sozusagen "hängengeblieben". Das Mädchen ist nicht nur die einzige weibliche Fahrerin in der Truppe, sondern aktuell auch die Jüngste im Starterfeld. Ein sechsjähriger Junge in "Wartestellung" könnte ihr demnächst den Rang des Kükens ablaufen.

"Ab einem Alter von etwa sieben Jahren kann mit dem Kartsport begonnen werden", erzählt Krüger. Er lädt interessierte Kinder und deren Eltern zum Schnuppertraining ein. Sobald es die Temperaturen zulassen, bestenfalls irgendwann ab März/April, sollen die Flitzer wieder regelmäßig ihre Runden drehen. Reguläres Training ist freitags von 16 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 12 Uhr. "Dazustoßen und einsteigen ist jederzeit möglich", wirbt der Trainer. Um auf den Sport und seine Möglichkeiten aufmerksam zu machen, will er wie schon sein Vorgänger verschiedene Gelegenheiten nutzen, zum Beispiel als Gast bei Dorffesten, in Horten und Schulen oder auch einen Tag der offenen Tür und Schnuppertage im Herzberger Verkehrsgarten anbieten.

Noch eine weitere Aufgabe ist vor dem Saisonstart zu erledigen: Für das zu Jahresbeginn abgebrannte und zuvor noch nagelneue, erst einmal im Einsatz gewesene Zeitmesshäuschen muss schnell Ersatz her. "Dank einiger Helfer zeichnet sich eine Lösung ab", atmet Eckhard Krüger erleichtert auf und richtet dabei den Blick auf den Kalender: Am 9. Juli ist Lebusa Gastgeber für den vierten Vorlauf zur Landesmeisterschaft. Spätestens bis dahin soll das neue Häuschen fertig sein.

Kontakt: Tel. 01520 2090156