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Das Beste für den Pausenhof

Die Mitglieder der Gruppe wollen dem OSZ mit ihrer Sitzbank eine bleibende Erinnerung hinterlassen.
Die Mitglieder der Gruppe wollen dem OSZ mit ihrer Sitzbank eine bleibende Erinnerung hinterlassen. FOTO: svg1
Falkenberg. Das Gebäude, in dem Schüler des OSZ Elbe-Elster und Falkenberger Oberschüler gemeinsam unterrichtet werden, kann sich sehen lassen. Es ist ein echter Hort des Wissens, an dem Lernen Spaß macht. Woran es jedoch fehlt, ist eine ansprechende Gestaltung des kleineren der beiden Pausenhöfe. Sven Gückel / svg1 svg1

Dieses Problems nimmt sich seit geraumer Zeit eine Gruppe Jugendlicher an. Im Verlaufe eines Seminargruppenprojektes, wie es für alle Abiturklassen des 13. Schuljahrgangs bindend ist, planen sie die Fertigung einer überdimensionalen Sitzgelegenheit. "Andere sinnen über die Organisation einer Party nach, wir aber wollten etwas Dauerhaftes schaffen", betont Jasmin Kübsch. Die Idee, die es umzusetzen gilt, klingt etwas verrückt, ist aber durchaus realisierbar. Angedacht ist, eine sieben Meter lange Bank in S-Form herzustellen. "Die Anzahl der Schüler an unserer Schule nimmt immer mehr zu, nur leider nicht die finanziellen Mittel, die zur Verfügung stehen. Daher möchten wir unseren Beitrag zur Verbesserung der Bedingungen hier leisten", ergänzt Paul Schmidtke.

"Das Beste für Ihre Erholung" - so haben die Jugendlichen ihr Projekt getauft. Zur Umsetzung bedarf es allerdings helfender Hände. Die Herstellung der Unterkonstruktion etwa übernimmt die uemet GmbH Uebigau. "In den Herbstferien werden wir nach Uebigau fahren und die Fertigung nach Kräften unterstützen", berichtet Schmidtke weiter. Auch für die Holzarbeiten haben sich die Schüler fachliche Hilfe gesichert. Zimmerermeister Martin Kreklau aus Herzberg plante das Vorhaben mit und stellt zur Umsetzung seine Werkstatt, aber auch seine Arbeitskraft zur Verfügung.

Mehrere Sorten Holz standen als Material zur Auswahl. "Eiche ist sicher am beständigsten, aber aus Kostengründen haben wir uns für Robinie entschieden. Die hat ähnliche Eigenschaften wie die Eiche, ist jedoch preiswerter", erläutert Kübsch. Allerdings kosten auch hier die notwendigen 2,30 Festmeter 2150 Euro. Einen Großteil davon, 1600 Euro, haben die Jugendlichen dank intensiver Sponsorensuche bereits gesichert. Bleiben noch 500 Euro offen. "Es wäre schön, wenn weitere Sponsoren unser Projekt unterstützen würden, damit wir es termingerecht zum 18. November fertig stellen können", formuliert Paul Schmidtke die große Bitte.

Im Verlaufe eines Schulkonzertes, das für den 18. November geplant ist, wollen sie die Bank ihrer Nutzung übergeben.

Geladen werden sollen hierzu auch die Unterstützer, Helfer und Sponsoren. Angesichts dieser durchaus weitsichtigen und kreativen Idee hätten die Jugendlichen jede weitere Unterstützung zweifelsfrei verdient.

Zum Thema:
Wer das Vorhaben der Jugendlichen fördern möchte und bereit ist, Geld zu seiner Umsetzung zu sponsern, kann sich an Paul Schmidtke wenden. Dieser ist unter Telefon 0176 45981200 oder über paul-schmidtke@live.de erreichbar. svg1