(sk) Eine besondere Würdigung erfuhr nämlich die Arbeit jener Abgeordneten, die nach der Kommunalwahl am 26. Mai definitiv nicht mehr im neuen Stadtverordnetengremium sitzen werden, weil sie nicht erneut kandidieren: Heinz Blochwitz, Jörg Heinze, Rainer Böhme und Dr. Jörg Reibig.

Alle vier Männer sind kommunalpolitische Urgesteine. Auf die längste und sehr beachtliche Zeit von 45 Jahren kann Dr. Jörg Reibig zurückblicken. Schon als junger Mann ist er (zuerst noch für den Jugendclub Beyern) in die Gemeindevertretung seines Heimatdorfes gewählt worden — und seitdem dem Handeln vor Ort treu geblieben. Reibig war zuletzt über viele Jahre Stadtverordnetenvorsteher in Falkenberg. Sowohl Rainer Böhme als auch Heinz Blochwitz waren etwas mehr als 25 Jahre im Dienste ihrer Stadt ehrenamtlich engagiert. Jörg Heinze stieg 2003 in die Kommunalpolitik ein und bringt es damit immerhin auch auf mehr als 15 Jahre als Abgeordneter.

Für jeden der vier Männer fand Quick zur Verabschiedung aus dem politischen Ehrenamt persönliche Worte des Dankes. Zum Schluss gab es noch einen Blumenstrauß. Rainer Böhme, der entschuldigt fehlte, bekommt diesen nachgereicht.

In vier Jahren enorm viel geschafft

Bürgermeister Herold Quick hatte zuvor aber auch noch einmal die zu Ende gehende Legislaturperiode im Schnelldurchlauf Revue passieren lassen und an die vielen Meilensteine erinnert, die die Abgeordneten in dieser Zeit gesetzt haben. Allen voran der, dass aufgrund massiver Sparmaßnahmen über viele Jahre der Stadthaushalt so gesunden konnte, dass er jetzt wieder auf einer ausgeglichenen Basis steht. Trotz dieser Schmalhans-Jahre sei viel in der Stadt geschaffen worden. Ob Grundschul-Turnhallensanierung, Kita-Umbauten oder Sportplatzgestaltung, um nur ein paar wenige Beispiele aus den vergangenen Jahren zu nennen, alle Projekte hätten die Stadt enorm nach vorn gebracht, bekräftigte Quick.

Eine süße Überraschung zum Abschluss

Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein nach dieser letzten Sitzung in der Wahlperiode wurden die Abgeordneten dann noch auf ganz besonders süße Art und Weise überrascht. Grit Salbach, selbst mit in den Reihen der Stadtverordneten und über die vergangenen vier Jahre die einzige Frau in der Runde, hatte zu Hause eine Torte gebacken. Aber nicht einfach irgendeine. Ihre Leckerei war mit dem Falkenberger Stadtwappen und dem Wappen der Kurstadtregion verziert. Zum Anschneiden fast zu schade, fand das Backwerk dann aber doch seine Abnehmer.