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| 18:12 Uhr

Brand
Dachstuhlbrand greift auch aufs Wohnhaus über

 Großeeinsatz für Rettungskräfte bei einem Dachstuhlbrand in Malitschkendorf in der Nacht zum Samstag.
Großeeinsatz für Rettungskräfte bei einem Dachstuhlbrand in Malitschkendorf in der Nacht zum Samstag. FOTO: Feuerwehr
Malitschkendorf. Laut Polizei könnten Dachdeckerarbeiten am derzeit unbewohnten Haus den Brand ausgelöst haben. Es gab keine Verletzten.

In der Nacht zum Samstag ist ein Dachstuhl in Malitschkendorf vollständig abgebrannt. Dabei handelt es sich um ein im Umbau befindliches, derzeit nicht bewohntes Einfamilienhaus. „Durch das Feuer, welches an einem Anbau ausbrach, wurde der komplette Dachstuhl des Wohnhauses zerstört und die Nebengelasse des Grundstückes in Mitleidenschaft gezogen. Nach ersten Ermittlungen könnten durchgeführte Dachdeckerarbeiten am Vortag brandursächlich sein“, teilt die Polizeidirektion Süd mit. Die Ermittlungen dauern aber noch an. Verletzt wurde niemand.

 Feuerwehren aus dem Amt Schlieben und aus der Stadt Herzberg wurden zu diesem Gebäudebrand alarmiert. Gegen 1.45 Uhr hatte die Leitstelle Lausitz den Alarm ausgelöst. Vor Ort bestätigte sich die Einsatzmeldung von der Leitstelle. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Dachstuhl eines Nebengebäudes bereits in Vollbrand. Trotz des schnellen Handelns und Eingreifens der Einsatzkräfte, konnte ein Übergriff auf das angrenzende Wohnhaus nicht verhindert werden, teilt die Feuerwehr mit. Da man davon ausgehen musste, dass sich noch Personen im Gebäude befinden, sei ein Trupp unter umluftunabhängigen Atemschutzgerät zur Lageerkundung in das Gebäude vorgegangen. Zum Glück waren keine Personen mehr im Gebäude und somit keine Menschenleben in Gefahr.

Wegen des Schadensausmaßes und entsprechend der Alarm- und Ausrückeordnung wurden die Feuerwehren aus Schlieben, Hohenbucko, Jagsal, Malitschkendorf und Herzberg alarmiert. Für die Wasserversorgung zur Brandbekämpfung sind insgesamt 14 B-Schläuche sowie 7 C-Schläuche verwendet worden.

Im Einsatz befanden sich etwa 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr, Polizei sowie des Rettungsdienstes. Der Einsatz dauerte bis gegen 7 Uhr an.

Das Feuer selbst wurde im Außenangriff sowie über das Hubrettungsfahrzeug der Herzberger Wehr bekämpft. Einsatzleiter Guido Schmidt zeigte sich äußerst zufrieden und lobte die gute Zusammenarbeit untereinander.

(pm/leh)