Die Premiere im Vorjahr war verheißungsvoll. Noch heute spricht man in der Stadt von dieser Ehrenamtsehrung, bei der aus allen 21 Ortsteilen der Stadt jene im Mittelpunkt standen, die sich um das gesellschaftliche Leben vor Ort auf die eine oder andere Art verdient machen. Jeder Ortsvorsteher hatte Vorschläge unterbreiten können, wem so ein Dankeschön gebührt. Stellvertretend für viele andere, ebenfalls Fleißige waren die Ersten eingeladen worden.

Kein Dankeschön für Ehrenamtler auf diesem Weg

In diesem Jahr sollte der zweite Empfang dieser Art folgen. Aber nun steht es fest: Uebigau-Wahrenbrück bricht die Vorbereitungen für die Veranstaltung in diesem Jahr ab. Sie wird nicht stattfinden. „Es tut uns leid, dass wir in diesem Jahr nicht auf diesem Weg Dankeschön sagen können“, sagt Bürgermeisterin Dittgard Hapich, „aber die aktuelle Situation lässt uns nicht hoffen, dass wir schon bald eine derart große Zusammenkunft durchführen können.“
Zumal brauche man entsprechenden Vorlauf für die Vorbereitungen, wenn sich die Gelegenheit wieder ergäbe. Deshalb erscheint es unrealistisch, noch in diesem Jahr mit der Möglichkeit zu rechnen, die Ehrenamtler einladen zu können. Deshalb ist die Entscheidung gefallen, einen generellen Cut zu machen und gleich den Blick auf das kommende Jahr zu richten.

Idee der Urkunden gleich wieder verworfen

„Es ist in diesem Jahr schon so viel wegen Corona ausgefallen, da hat sicher jeder Verständnis dafür, dass wir den Empfang auch nicht durchführen“, hofft man in den Reihen des städtischen Sozialausschusses. In dem war kurz auch die Variante diskutiert worden, als Dank für großes Engagement stattdessen Urkunden zu verschicken. Aber die Idee wurde schnell verworfen. Man wolle eine öffentlichkeitswirksame Ehrung, hieß es zur Begründung.

Uebigau-Wahrenbrück