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Christdemokraten auf der Route der Umgehungsstraße

Momentaufnahme beim Spaziergang in Herzberg.
Momentaufnahme beim Spaziergang in Herzberg. FOTO: privat
Herzberg. Die Christdemokraten des Ortsverbandes Herzberg-Schlieben-Schönewalde haben gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten und CDU-Kreisvorsitzenden Michael Stübgen, dem Mitarbeiter des Bundeskanzleramtes Knut Abraham, dem Kreistagspräsidenten Thomas Lehmann und weiteren Gästen einen besonderen Spaziergang unternommen. Sie gingen einen Teil der ursprünglich geplanten Ortsumfahrung B 87 ab. red/sk

"Zunächst konnte ich am Wall der Schwarzen Elster Informationen zur Elsterdeichsicherung und zu ausstehenden notwendigen Baumaßnahmen erläutern und Szenarien aus den Hochwässern darlegen. Anhand neu gebauter Stauwerke wertete ich die gute Zusammenarbeit mit dem Gewässerunterhaltungsverband aus und wies darauf hin, dass die Stadt dafür keine Umlage von den Bürgern und Grundstückseigentümern erhebt", berichtet Ortsverbandsvorsitzender Michael Oecknigk.

Im Gewerbegebiet "An den Steinenden" erzählte er die Geschichte des Radweges nach Gräfendorf. Südlich des Solargebietes wandelten die Teilnehmer des Spaziergangs dann auf der Trasse der einstigen Südumgehung.

"Nach Umweltverträglichkeitsprüfung und Raumordnungsverfahren war die sogenannte Linienbestimmung im Jahre 1997 schon fix, doch die Ausführungsplanung wurde vom Land Brandenburg nicht weiter betrieben", beklagt Oecknigk. Die Christdemokraten ließen sich von Michael Stübgen die aktuelle Situation schildern. Sie waren sich alle dahingehend einig, dass mit der dringend benötigten Südumfahrung Herzbergs Infrastruktur verbessert würde. In Anwesenheit von Vertretern der Unternehmerschaft des Gewerbegebietes stellte der CDU-Kreisvorsitzende Michael Stübgen beim anschließenden Schlachteessen klar, dass das Engagement für die EE-Verkehrsprojekte mit seine vordringlichste Aufgabe sei.