Das Falkenberger lokale Bündnis „Hand in Hand“ hat es im Rahmen seiner Bewerbung um den Deutschen Kita-Preis 2020 immerhin unter die 15 nominierten, besten Bündnisse geschafft. Mehr als 1500 Bewerbungen von Kitas und Bündnissen waren zuvor beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie bei der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, die den Preis initiiert haben, eingegangen. Für einen Platz unter den besten zehn Bündnissen und das Erreichen der Endrunde im Auswahlverfahren hat es dann aber doch nicht mehr gereicht.

Das war der Initiative immerhin 2018 gelungen, als der Preis erstmals vergeben worden ist. Damals gehörte Falkenberg zu den fünf Finalisten in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“.

„Sind auf dem richtigen Weg“

„Unsere erneute Nominierung hat immerhin gezeigt, dass wir uns weiter auf dem richtigen Weg befinden“, sagt Bündniskoordinatorin Silvia Jahnke, die sehr gut weiß, wie viel Arbeit vor Ort zu leisten ist und letztlich auch geleistet wird. Besonderes Augenmerk lege man inzwischen auf das Mitspracherecht derer, die man mit den Angeboten erreichen will. Parallel zum Jugendbeirat, der nun schon seit Jahren recht erfolgreich in der Stadt agiert, hat sich nun auch im städtischen Hort ein Kinderrat etabliert. Der habe zum Beispiel ein gehöriges Wörtchen mitzureden, wenn es um Ferien- und Freizeitgetaltung gehe, berichtet Silvia Jahnke.

Die Eltern-Kind-Gruppe, die sich seit Jahren schon mit großer Konstanz trifft, bringe inzwischen auch Vorschläge zur Spielplatzgestaltung ein. Aufbauend auf deren stetigen Zuspruch gebe es Überlegungen, eine Gruppe für junge Eltern ins Leben zu rufen, in der man sich auch noch zusammenfinden könne, wenn der Sprössling dem Babyalter entwachsen sei.