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Großbrand
Cornelia Böck dankt allen Helfern beim Großbrand

Herzberg. Im Namen aller Landwirte der Agrargenossenschaft Grochwitz eG bedankt sich die Leiterin der Genossenschaft Cornelia Böck bei allen, die beim Großbrand  Dienstagnacht geholfen haben. ru

Im Namen aller Landwirte der Agrargenossenschaft Grochwitz eG bedankt sich die Leiterin der Genossenschaft Cornelia Böck bei allen, die beim Großbrand  Dienstagnacht geholfen haben. Bei den Helfern der Feuerwehr, bei der Polizei und den benachbarten Agrarbetrieben. „Es war ein gutes Gefühl zu erfahren, dass es noch Solidarität gibt, wenn jemand durch fremde Schuld großen Schaden genommen hat, und dass nicht nur Konkurrenzdenken und Geld zählen“, heißt es in einem Schreiben der Genossenschaft an die RUNDSCHAU.

Viele Berufskollegen hätten sofort mit dem Nötigsten ausgeholfen, mit Dingen, die in der großen Futterscheune und dem leerstehenden Rinderstall, der seit Jahren als Lager genutzt wurde, verbrannt waren.

„Zum Beispiel kam aus Beilrode  Milchpulver, von der LPV GmbH aus Herzberg wurde sofort Heu angeliefert. Die Gräfendorfer helfen mit einer Schippe zum Ausmisten für den Stalltraktor. Unsere eigene ist mit dem Weidemann im Feuer verbrannt“, so Cornelia Böck.

Sie dankt allen, die geholfen haben  und noch helfen möchten. „Der Winter steht vor der Tür, und dieser Gedanke verschärft unsere Sorgen.  Wir sind ein Betrieb, in dem alle Tiere auf Stroh liegen. Das verbraucht am Tag acht  Ballen. Der Vorrat für mehr als  fünf Monate wurde zerstört“, sagt sie. Die Mitarbeiter  der Agrargenossenschaft hoffen, dass der oder die Täter  gefasst werden und eine gerechte Strafe erhalten. Die Täter  hätten einen  Gebäudetotalschaden von mehreren 100 000 Euro und den Tod  vieler Tiere in Kauf genommen, so Cornelia Böck. Diese Respektlosigkeit gegenüber der Arbeit anderer Menschen stößt bei vielen Mitbürgern auf Unverständnis und Mitgefühl. Das konnten wir vielen persönlichen Gesprächen und Telefonaten entnehmen“, so die Vorsitzende.