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Bis zum Morgengrauen gefeiert und danach über’n Teich gefahren

Werchau.. Etwas geschafft von den Feier-Anstrengungen des Wochenendes, aber zumeist auch in gelöster Stimmung begann für die Werchauer gestern wieder der Alltag. Das Dorffest hatte für viel Amüsement gesorgt. Am Freitagabend blieben die Werchauer unter sich. Foto: Dieter Müller

„Gäste von außerhalb hatten wir nicht, aber es war gemütlich“ , berichtet Gerd Haase, der mit seinem Sohn Musik machte.
Zum Fußballturnier am Samstag waren fünf Mannschaften angetreten - drei aus Werchau, die „Auerhähne“ aus Schönewalde und der Jugendclub aus Wiepersdorf. Auch wenn die Gastgeber nicht am besten punkten konnten, so hatten doch alle viel Spaß und gratulierten dann den Schönewaldern zum ersten und den Wiepersdorfern zum zweiten Platz, gefolgt von den Alten Herren aus Werchau.
Am Nachmittag gab es ein Tischtennisturnier. Gerd Riedel freute sich, dass immerhin acht Kinder und zehn Erwachsene dabei waren. Über den ersten Platz beim Nachwuchs freute sich Ron, gefolgt von Lisanne und Sarah.
Die folgenden Stunden verbrachte die Festgemeinde in ausgelassener Runde beim bunten Abend im Festzelt. Wer erfährt, dass erst gegen 3.30 Uhr die letzten Gäste gingen, kann die Stimmung sicher nachvollziehen. Klar, dass der Frühschoppen ab 10 Uhr zunächst noch mager besucht war. Aber eine halbe Stunde vorm Teichfahren am Sonntagnachmittag waren die Straßen dicht bevölkert. 16 Wagemutige mit ihren mehr oder weniger wassertauglichen Gefährten wagten sich an den Start. Manche tauchten nicht nur die Füße, sondern auch andere Körperteile im Wasser unter. Am Geschicktesten schaffte Markus Hollmig aus Knippelsdorf, der Sieger des Vorjahres, wiederum die Überfahrt, gefolgt von Hubertus Grunewald aus Werchau. Nach dem Kaffeetrinken klang das Fest langsam aus, und als um 18 Uhr der „Musikstecker“ gezogen wurde, waren sich viele einig: Das Feiern hat dem Miteinander im Dorf gut getan. (gz)