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Bildungskonferenz
Wie steht es um die Bildung in Elbe-Elster?

Herzberg. Die 14. Bildungskonferenz des Landkreises versucht sich mit einer Standortbestimmung.

Nicht immer liegen Anspruch und Wirklichkeit bei der Bildungspolitik nah beieinander. Das deutsche Bildungssystem ist kompliziert und steht wegen seiner föderalistischen Struktur häufig in der Kritik. Wie es mit den Ansprüchen und den damit verbundenen Herausforderungen im Elbe-Elster-Land aussieht, damit will sich die vierzehnte Bildungskonferenz des Landkreises in Herzberg beschäftigen. Sie findet am kommenden Donnerstag, 16. November, in der Grund- und Oberschule „Johannes Clajus“ in Herzberg statt. Mit dabei sind auch die Bundesagentur für Arbeit und das Jobcenter Elbe-Elster.

Darum geht es: Kindergärten verstehen sich heute wie selbstverständlich als Bildungsorte. Doch wie viele Einrichtungen können diesem Anspruch gerecht werden? Wie schaffen wir gute Kooperation im Spannungsfeld Schule – Jugendhilfe? Zudem steht das Thema Integration der Flüchtlinge an den „Brennpunkten“ im Landkreis auf der Tagesordnung. Wie kann ein kommunales Bildungsmanagement wirksam Bildungsprozesse vor Ort gestalten? Über diese und weitere Fragen soll in Workshops diskutiert werden. Eingeladen sind unter anderem Akteure aus Kommunen, Kita, Schule, Politik und ehrenamtliche Initiativen. Teilnehmer sollten sich per E-Mail bei dagmar.fischer@lkee.de anmelden.

Um 10 Uhr beginnt die Konferenz, um 11 Uhr starten die einzelnen Workshops. Nach der Mittagspause arbeiten die einzelnen Workshop-Gruppen weiter an ihren Themen, deren Ergebnisse um 15 Uhr gemeinsam präsentiert werden.

(red/dfh)