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Biber und Zugänglichkeit machen Gewässerunterhaltern zu schaffen

Wiederau. Während der zurückliegenden Gewässerschauen ist der Geschäftsführer des Gewässerunterhaltungsverbandes "Kremitz-Neugraben" mit bereits seit langem bekannten Problemen konfrontiert worden. Zwei Schwerpunkte haben sich durch alle Termine vor Ort gezogen: Biberansiedlungen und schlechte Zugänglichkeit zu den zu unterhaltenden Gewässern. Sylvia Kunze

"Wir haben überall deutlich gemacht, dass wir in Sachen Biber nicht die richtigen Ansprechpartner sind", berichtet Siegfried Scheibe. Würden sich Probleme aus der Anwesenheit der Tiere ergeben, sei die Untere Naturschutzbehörde der richtige Ansprechpartner. Dort werde entschieden, ob und wie gehandelt werden muss. Scheibe führt ein Beispiel an, wie es erst unlängst "richtig gelaufen ist. In Falkenberg hat sich ein Bauer gleich direkt an die Behörde gewandt. Die hat uns als Verband dann angewiesen, was zu tun ist bzw. was getan werden darf".

Das zweite große Problem seien nötige Holzungen, um zur Grabenpflege an die Gewässer heranzukommen. Angesichts mancher Diskussion um die richtige Verwendung der Beitragsmittel stellt Scheibe allerdings die Frage: "Ist das unsere Aufgabe?" Er hofft, diese "Hand in Hand mit Anwohnern und Landwirtschaftsbetrieben" klären zu können.