| 12:21 Uhr

Kreismusikschule Gebrüder Graun
Besinnliches in der Fachwerkkirche Alt-Herzberg

Das Trompetenensemble mit dem immer wieder gern gehörten Stück „Tochter Zion“ beim Adventskonzert in der Fachwerkkirche Alt-Herzberg.
Das Trompetenensemble mit dem immer wieder gern gehörten Stück „Tochter Zion“ beim Adventskonzert in der Fachwerkkirche Alt-Herzberg. FOTO: Holger Fränkel / Landkreis EE
Herzberg. Sparkassenstiftung fördert elementare Musikpädagogik.

Ein breites Repertoire adventlicher Lieder bot dieser Tage die Regionalstelle Herzberg der Kreismusikschule „Gebrüder Graun“ bei einem Adventskonzert in der Evangelischen Kirche Alt-Herzberg. Unter der musikalischen Leitung von Thomas Brünnich wurde ein besinnliches und abwechslungsreiches Programm in der voll besetzten, nunmehr fast 360 Jahre alten Fachwerkkirche, aufgeführt.

Nach der feierlichen Eröffnung des Trompetenensembles mit stimmungsvollen Klängen einer Interpretation des Liedes „Macht hoch die Tür“ begann mit dem Glockenläuten das etwa einstündige Konzert. Für die Kirchengemeinde sind solche Konzerte schon lange Tradition und für die Alt-Herzberger ein Beitrag zum Weihnachtsmarkt der Stadt Herzberg. Es erklangen traditionelle Advents- und Weihnachtslieder teilweise auch zum Mitsingen und stimmten so das Publikum stimmungsvoll auf die Vorweihnachts- und Adventszeit ein. „Ihr Kinderlein kommet“, gespielt von Henriette und Charlotte Petermann an der Gitarre und der Blockflöte, Yasmina Boutjder und Amelie Gödicke mit „Ich steh an deiner Krippe hier“ und einer Sonate in G-Dur auf der Violine gehörten zu den Akteuren. Mit Fritz Illmer und Jonas Richter überzeugten zwei Trompeter mit ihrem musikalischen Talent. Viel Beifall gab es nach Georg Friedrich Händels „Tochter Zion“, ein Stück aus dem 17. Jahrhundert, das das Konzert beendete.

Zu einem besonderen Konzert gehören auch besondere Gäste. Das Vorstandsmitglied der Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“, Thomas Hettwer, überreichte an den Leiter der Kreismusikschule Thomas Prager zur Förderung der Grundausstattung für die elementare Musikpä­dagogik eine Spende von 17 100 Euro – je 5700 Euro für die Regionalstellen Elsterwerda, Finsterwalde und Herzberg.

Herzberg profitiert als erstes davon. 2018 und 2019 folgen die anderen Regionalstellen. Thomas Hettwer: „Bei der Liebe für ein Musikinstrument muss man klein anfangen und es dann wachsen lassen, quasi eine Beziehung dazu aufbauen. Die Gelder sind aber auch für die notwendige Musiktheorie bestimmt.“ Musikschulleiter Thomas Prager freute sich über die Zuwendungen. Für ihn sind die Gelder gut angelegt als „Investitionen in die musikalische Ausbildung und damit in die Zukunft der noch kommenden Schüler an der Kreismusikschule „Gebrüder Graun“. Momentan sind es 2300.

(pm/leh)