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| 13:01 Uhr

Baugeschehen
Bau-Endspurt in Stechau beginnt

Es nimmt Konturen an: Dorfgemeinschafts- und Feuerwehrgerätehaus in einem sind für die Stechauer eine gute Mischung. Von dieser einen Baumaßnahme profitieren alle im Ort.
Es nimmt Konturen an: Dorfgemeinschafts- und Feuerwehrgerätehaus in einem sind für die Stechauer eine gute Mischung. Von dieser einen Baumaßnahme profitieren alle im Ort. FOTO: LR / Sylvia Kunze
Stechau. Feuerwehrgeräte- und Dorfgemeinschaftshaus nehmen Konturen an. Von Sylvia Kunze

Die Bauverantwortlichen sind mit dem Fortschritt am Feuerwehrgerätehaus, das nach seiner Fertigstellung auch einen Gemeinschaftsraum und Sanitäranlagen beherbergen wird, die von der gesamten Dorfbevölkerung genutzt werden können, zufrieden. Schaut man sich auf anderen Baustellen um, kann man für Stechau einschätzen, immerhin „einigermaßen im Plan“ zu liegen, ist aus dem Bauamt des Amtes Schlieben zu hören. Sowohl in der Amtsstube als auch vor Ort bei den Kameraden geht man davon aus, noch in diesem Jahr die Arbeiten abschließen zu können. „Wir wollen doch schließlich dort schon Weihnachten feiern“, sagt Feuerwehrchefin Peggy Claus bestimmt.

Aber bis es soweit ist, bleibt dann doch noch einiges zu tun. Der Innenausbau ist mitten im Gange. Die Wandfliesen sind beispielsweise schon verlegt. Aber auf dem Boden die fehlen. Der Untergrund ist noch zu feucht, und das hindert am Weiterarbeiten. Der Trockenbau, den die Kameraden als Eigenleistung erbringen, schreitet voran. „Wir sind da voll dabei“, berichtet Peggy Claus. Vor allem die ältere Generation mache fleißig voran. An den Wochenenden stoßen dann auch eher mal jüngere Kameraden mit dazu. „Das Gros ist geschafft. Jetzt geht es an das Schleifen und Spachteln“, so die Wehrleiterin. Es sei genau abgesprochen, wer wann an welcher Stelle im Bau-Einsatz sei.

Auch an der Fassade wollen die Kameraden noch einmal mit selbst Hand anlegen.  An der sollte es in dieser Woche weitergehen, ist von Heidemarie Weithaas, die zuständige Baubetreuerin aus dem Schliebener Amt, zu erfahren. Sei die fertiggestellt, gehe es mit der Heizung weiter. Auch die Dämmung im Dach fehle noch. Sie solle Anfang November eingebracht werden, zählt die Verwaltungsmitarbeiterin nächste Schritte auf und bekräftigt: „Ziel ist, bis Jahresende fertig zu sein – vorausgesetzt, es kommt kein sehr zeitiger Wintereinbruch.“

Peggy Claus bleibt optimistisch: „Am Samstag vor Weihnachten veranstalten wir am und im neu hergerichteten Gebäude unseren traditionellen kleinen Weihnachtsmarkt!“ Zumal sich besonders die Kameraden dieses gemütliche Beisammensein in diesem Jahr nicht nur wegen ihrer Arbeitsstunden auf der Baustelle in besonderem Maße verdient haben. Noch einmal die Wehrleiterin: „Wir haben in diesem Jahr deutlich mehr Einsätze als in den Vorjahren abgearbeitet. Lagen wir sonst bei höchstens fünf, waren es dieses Jahr schon mehr als zehn. Auch an den anderen Vorhaben wie der Arbeit mit der Jugend und das Durchführen unseres Pokalwettkampfes wurden keine Abstriche gemacht.“