ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 01:01 Uhr

Bald „Mühlenbrot“ aus Lebusa?

Lebusa.. Knuspriges frisch gebackenes Brot, direkt an der Mühle gebacken – wer würde das nicht gern einmal probieren. Die Gemeinde Lebusa und der Mühlenverein würden das gern anbieten. Der Plan: An der Bockwindmühle soll ein Reisigbackofen gebaut werden. Gabi Zahn

Dann hätte man zusammen mit der nebenstehenden Fachwerkscheune einen weiteren Anziehungspunkt, um noch mehr Besucher anzulocken. Zurzeit finden noch relativ wenige Veranstaltungen dort statt. Die nächste größere Aktion ist am Pfingstmontag zum Mühlentag geplant.
Um mit dem Backofen-Plan ein Stück weiterzukommen, hat Lebusa einen Antrag an die Sparkasse Elbe-Elster auf Unterstützung dieses Vorhabens gestellt. „Wir haben diesen pünktlich eingereicht, gestern war Abgabeschluss“ , wusste Bürgermeister Friedhelm Brockel. Die Sparkasse will aus dem Gewinn des Vorjahres 525 000 Euro für Vorhaben in der Region zur Verfügung stellen.
In Sachen Backofenbau haben sich die Vereinsmitglieder in Jessen, im Ortsteil Mönchenhöfe, kundig gemacht. Dort wird in der Sommersaison 14-tägig mit großem Zuspruch Brot im Reisigbackofen gebacken. Das Mönchenhöfer Bauwerk ist allerdings sechs Meter lang, „zu groß für uns“ , schätzt Brockel ein. Aber die Bauart wäre genau die, wie man sie auch für Lebusa möchte. Die Investition ist schwerlich von Lebusa allein aufzubringen. Etwa 20 000 Euro müssten zur Verfügung gestellt werden, das hat eine Grobkalkulation ergeben. Und: „Wir müssen dafür ein Projekt anfertigen“ , so Brockel.