Das Land, als Eigentümer der über den unteren Falkenberger Bahnhof führenden Straßenbrücke, hat diese in der Pipeline - heißt es nach aktuellen Informationen, die der Stadt vorliegen. Das ist auch nötig, denn im Zuge der angekündigten Sanierung des unteren Bahnhofes wäre es taktisch klug, die Brücke ebenfalls anzufassen.

Ersatzneubau für Falkenberger Brücke schon vor mehreren Jahren angekündigt

Schon seit mehreren Jahren ist bekannt, dass die Überführung sich in einem schlechten Zustand befindet. Eine Sanierung des noch aus DDR-Zeiten stammenden Bauwerks wird jedoch gar nicht erst in Erwägung gezogen. Ein Neubau wäre wirtschaftlicher, wird argumentiert.
Zudem können Kosten gespart werden, wenn man das Vorhaben parallel mit den Plänen am unteren Bahnhof umsetzt und beide Bauprojekte Hand in Hand ausgeführt werden. Darüber sind sich Stadt, Land und Bahn schon seit einigen Jahren einig.

Gemeinschaftsprojekt von Bahn und Land ist keine neue Idee

Erste Überlegungen zu einem zeitgleichen Bau wurden bereits angestellt, als es noch um die Pläne eines elektronischen Stellwerks in Falkenberg und den damit zusammenhängenden weiteren Bauabschnitten rund um den Bahnhof ging. Bekanntlich haben sich diese Überlegungen zerschlagen.
Nun gilt es, die nun angekündigte Bahnhofssanierung erneut mit dem Ersatzneubau der Brücke, über die die Landesstraße führt, in Einklang zu bringen. Man stehe mit der Bahn dazu in enger Verbindung, wurde von Seiten des Landes der Stadt versichert.