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| 05:50 Uhr

Beim ersten Treffen des neuen Bauausschusses
Ein Novum verhindert Entscheidung in Herzberg

Herzberg. Ein Tagesordnungspunkt im Bauausschuss sollte sich mit der Vergabe der Tiefbauleistungen für den ersten Bauabschnitt der Karl-Liebknecht-Straße und der Errichtung der Buswendeschleife an der Elsterland-Grundschule befassen. Doch daraus wurde nichts. Von Sven Gückel

 Die erste und damit konstituierende Sitzung des Bauausschusses der Stadt Herzberg nach der Kommunalwahl im Mai hielt für die Mitglieder und sachkundigen Bürgerinnen und Bürger zahlreiche Informationen und Diskussionsmöglichkeiten bereit. Zuvor jedoch wählten die Anwesenden einen Stellvertreter, der den Ausschussvorsitzenden Gerd Rothaug (LWG) in Abwesenheit vertritt. Einheitlich einigte man sich dabei auf Dirk Ebenroth (LWG).

Der anschließende Tagesordnungspunkt sollte sich eigentlich mit der Vergabe der Tiefbauleistungen für den ersten Bauabschnitt der Karl-Liebknecht-Straße und der Errichtung der Buswendeschleife an der Elsterland-Grundschule befassen. Wegen eines Novums in der Vergabe städtischer Leistungen, wie Bauamtsmitarbeiter Reinhard Neupert betonte, war das aber nicht möglich. Anlass hierfür sei eine ausstehende rechtliche Prüfung wegen formaler Gründe, die sich im Verlaufe des Bieterverfahrens ergeben haben. Man sei aber zuversichtlich, betonte er, die Problematik schnellstmöglich zu klären, so dass der Hauptausschuss und die Stadtverordneten noch im August über den Beschluss abstimmen können.

Für die Buswendeschleife, fügte Neupert an, liegt, anders als für die Karl-Liebknecht-Straße, bereits ein Fördermittelbescheid vor. Um das Bauvorhaben wie geplant bis April 2020 realisieren zu können, geht die Stadt deshalb für den Straßenbau in Vorleistung.

Konkretere Aussagen konnte da schon Ingrid Müller, verantwortlich in der Stadt Herzberg für Hochbau, zum Projekt „Spiel- und Sportband Lapine“ machen. Anschaulich demonstrierte sie dem Ausschuss an Modellzeichnungen, wie die Sportanlage nach Fertigstellung Ende 2020 aussehen soll. Neben einem 16 mal 24 Meter großen multifunktionalen Spielfeld für Handball und Fußball wird es neben anderem eine Skatebordanlage, Ballfangzäune, Ruhebereiche, Felssteinelemente und separate Basketballkörbe geben.

Zugänglich gemacht wird die neue Sportanlage über ein öffentliches Tor sowie den Bereich des städtischen Hortes. Die Kosten für das Vorhaben belaufen sich auf 500 000 Euro, wovon 90 Prozent wegen der vorherigen Altlastensanierung des Areals gefördert werden.