Am 13. März werden beim Auktionshaus Karhausen in Berlin gleich fünf Mehrfamilienhäuser in Falkenberg versteigert. Dabei handelt es sich allesamt um sogenannte Eisenbahnerhäuser in der Friedrich-Engels-Straße.

Erst Alwine, jetzt fast eine komplette Straße

Das Auktionshaus ist bundesweit für die Versteigerung außergewöhnlicher Immobilien bekannt. Bei ihm kam auch das „Dorf“ Alwine, das landauf, landab für Schlagzeilen sorgte, unter den Hammer. Und nun soll es (fast) eine ganze Straße sein, die per Auktion neue Eigentümer finden soll – entweder einzeln oder bestenfalls vielleicht gleich im Gesamtpaket.

Die Stadtverantwortlichen würde es freuen. Sie hoffen schon lange auf Veränderungen zum Besseren. Die blieben bislang in diesen fünf Häusern der ehemaligen Eisenbahnersiedlung in Falkenberg weitgehend aus. Alle Gebäude werden als stark sanierungsbedürftig beschrieben. Die Klinkerbauten wurden etwa 1897 errichtet und verfügen über fünf bis zwölf Wohnungen, die größtenteils leerstehen.

Falkenberger Häuser einzeln und als Paket zu haben

Die Einzelpreise beginnen laut Auktionskatalog mit Mindestgeboten ab 35000 Euro, das Gesamtpaket mit 54 Wohneinheiten, einer Wohnfläche von rund 2800 Quadratmetern und über 7000 Quadratmetern Grundstück, liegt bei 187000 Euro, teilt das Auktionshaus mit.

„Ideal wäre der Erwerb des Gesamtareals durch einen Investor, der dann marktabhängig die einzelnen Häuser bedarfsgerecht saniert“, sagt Matthias Knake, Vorstand und leitender Autionator bei der Karhausen AG über die Falkenberger Objekte bei der anstehenden Frühjahrsauktion.

Für die Sanierung der unter Denkmalschutz stehenden Häuser können unter bestimmten Voraussetzungen auch Fördermittel beantragt werden. Die Stadt hat das betreffende Areal als besonders sanierungsbedürftig und -würdig eingestuft.

Eine Siedlung kommt nicht aus den Schlagzeilen Aus für das Erfinderdorf Alwine

Falkenberg