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| 12:05 Uhr

Statistik
Auf jeden Bewerber kommen 1,25 Berufsausbildungsstellen

Elbe-Elster-Kreis. Der Elbe-Elster-Geschäftsstellenverband der Agentur für Arbeit zieht für das zu Ende gegangene Ausbildungsjahr 2017/2018 Bilanz.

Das Ausbildungsjahr 2018 ist offiziell am 30. September geendet. Die Ergebnisse sind nun zusammen mit der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer bekanntgegeben worden. Demnach waren im Berichtsjahr im Landkreis 724 Bewerberinnen und Bewerber in der Berufsausbildung gemeldet. Davon wurden 679 mit einer schulischen oder einer dualen Ausbildung versorgt. 45 Bewerberinnen und Bewerber blieben unversorgt.

„Seit Beginn des Berichtsjahres zum 1. Oktober 17 wurden dem Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit im Bereich Elbe-Elster 908 Berufsausbildungsstellen gemeldet, darunter 881 betriebliche und 27 außerbetriebliche Ausbildungsstellen. 86 Berufsausbildungsstellen blieben unbesetzt. Im Fazit kamen auf jeden Bewerber 1,25 Berufsausbildungsstellen“, beschreibt Claudia Sieber, Bereichsleiterin beim Elbe-Elster-Geschäftsstellenverbund der Agentur für Arbeit, die Situation.

Die Top-Ten der Ausbildungsstellen im Landkreis im Berichtsjahr 2017/2018 sind Elektroniker/in für Betriebstechnik (44 Stellen), Kaufmann/-frau im Einzelhandel (44), Kfz-Mechatroniker - PKW-Technik (31), Verkäufer/in (29), Landwirt/in (24), Mechatroniker/in (24), Fachkraft - Lagerlogistik (24), Drogist/in (23), Tierwirt/in – Rinderhaltung (20), Büro- und Verwaltung (18).  Demgegenüber steht die Top-Ten der Bewerberwünsche an Ausbildungsberufen: Kfz-Mechatroniker - PKW-Technik (41), Verwaltungsfachangest.- Kommunalverwaltung (39), Kaufmann/-frau im Einzelhandel (38), Verkäufer/in (35), Kaufmann/-frau - Büromanagement (28), Industriekaufmann/-frau (22), Medizinische/r Fachangestellte/r (19), Mechatroniker/in (16), Fachlagerist/in (16) und Industriemechaniker/in (14).

Auch jetzt sei es noch nicht zu spät, eine Ausbildung aufzunehmen, macht Claudia Sieber weiter deutlich. „Die Berufsberater und der Arbeitgeberservice stehen gemeinsam zur Beratung zur Verfügung. Einstiegsqualifizierungen, die finanziell von der Agentur für Arbeit gefördert werden können, bieten sowohl Bewerbern als auch Unternehmen noch bis zum 1. März des Folgejahres eine mögliche Alternative.“

(red/sk)